Der HSV nähert sich dem
Klassenerhalt: In Nürnberg erkämpften sich die Rothosen einen wichtigen
Punkt, mussten aber auch zwei Ausfälle hinnehmen.
Nürnberg - Der HSV hat am 32.
Spieltag seine Position im Kampf um den Klassenerhalt weiter verbessern
können. Die Rothosen holten am Samstag (21.04.12) durch das 1:1 einen
verdienten Punkt in Nürnberg, der Vorsprung auf den Relegationsplatz
beträgt zwei Spieltage vor Saisonende nun fünf Punkte. Dabei wäre sogar
noch mehr - sprich: ein Sieg und damit der sichere Klassenerhalt - drin
gewesen, denn die Hamburger gingen nach einer Stunde durch Son mit 1:0
in Führung, doch Didavi gelang fast umgehend der Ausgleich für den FCN
(64.). Es war ein für den HSV teuer erkaufter Punktgewinn, denn
HSV-Torhüter Drobny und Mittelfeldspieler Kacar mussten ernsthaft
verletzt ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden.
Spiel im Zeichen der Defensive
Gefühlt war der FCN vor diesem 32. Spieltag schon gesichert. Nur noch theoretisch bestand für die Franken die Möglichkeit, doch noch einmal um den Klassenerhalt zittern zu müssen. Anders beim HSV, der nach dem jüngsten Sieg gegen Hannover 96 zwar sehr gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt besaß, jedoch punktemäßig zum Nachlegen verpflichtet war. Und entsprechend traten die Hamburger auf: hinten sehr kompakt stehend, um Spielkontrolle bemüht und mit dem Willen ausgestattet, den entscheidenden Nadelstich zu setzen. Und um ein Haar wäre diese Rechnung aufgegangen, als Son nach einer Viertelstunde eine zu kurze Rückgabe von Wollscheid erlief, doch FCN-Keeper Schäfer klärte Sons Schuss bereits auf dem Boden liegend mit einem starken Reflex. Das war sie, die ganz große Chance zur Führung - und fürs erste war es auch die letzte, denn wenige Minuten später prallte HSV-Torhüter Drobny unglücklich mit Pekhart zusammen, musste lange auf dem Feld an der Hüfte behandelt, anschließend aber ausgwechselt und sogar ins Krankenhaus gefahren werden. Diese Verletzung ging auch an den anderen Rothosen nicht spurlos vorbei, die in der Folge zwar feldüberlegen, aber wenig zwingend agierten. So kamen auch die Nürnberger Mitte der ersten Hälfte zu ihrer ersten Chance, doch Neuhaus, der für Drobny ins Tor kam, bewies gegen Pekhart gutes Stellungsspiel und konnte parieren. Und da auf der anderen Seite auch Rincon mit einem Schuss aus 20 Metern und Berg bei zwei vielversprechenden Vorstößen kurz vor der Pause der geglückte Abschluss versagt blieb, ging es torlos in die Halbzeit.
Neuer Schwung in Durchgang zwei
Gefühlt war der FCN vor diesem 32. Spieltag schon gesichert. Nur noch theoretisch bestand für die Franken die Möglichkeit, doch noch einmal um den Klassenerhalt zittern zu müssen. Anders beim HSV, der nach dem jüngsten Sieg gegen Hannover 96 zwar sehr gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt besaß, jedoch punktemäßig zum Nachlegen verpflichtet war. Und entsprechend traten die Hamburger auf: hinten sehr kompakt stehend, um Spielkontrolle bemüht und mit dem Willen ausgestattet, den entscheidenden Nadelstich zu setzen. Und um ein Haar wäre diese Rechnung aufgegangen, als Son nach einer Viertelstunde eine zu kurze Rückgabe von Wollscheid erlief, doch FCN-Keeper Schäfer klärte Sons Schuss bereits auf dem Boden liegend mit einem starken Reflex. Das war sie, die ganz große Chance zur Führung - und fürs erste war es auch die letzte, denn wenige Minuten später prallte HSV-Torhüter Drobny unglücklich mit Pekhart zusammen, musste lange auf dem Feld an der Hüfte behandelt, anschließend aber ausgwechselt und sogar ins Krankenhaus gefahren werden. Diese Verletzung ging auch an den anderen Rothosen nicht spurlos vorbei, die in der Folge zwar feldüberlegen, aber wenig zwingend agierten. So kamen auch die Nürnberger Mitte der ersten Hälfte zu ihrer ersten Chance, doch Neuhaus, der für Drobny ins Tor kam, bewies gegen Pekhart gutes Stellungsspiel und konnte parieren. Und da auf der anderen Seite auch Rincon mit einem Schuss aus 20 Metern und Berg bei zwei vielversprechenden Vorstößen kurz vor der Pause der geglückte Abschluss versagt blieb, ging es torlos in die Halbzeit.
Neuer Schwung in Durchgang zwei
Nach dem Seitenwechsel kam dann mehr Schwung in die Partie,
auch weil der FCN zumindest anfangs offensiver agierte. Wollscheid gab
unmittelbar nach Wiederanpfiff einen satten Warnschuss ab, fand aber in
Neuhaus seinen Meister. Besser zielte da auf der anderen Seite
HSV-Angreifer Son, der die Rothosen nach einer Stunde in Führung schoss.
Rincon hatte den Ball in den Lauf von Jansen gelegt, der sich auf links
durchsetzte und in die Mitte passte, wo Son lauerte und aus der Drehung
ins lange Eck traf. Doch der Jubel und das befreiende Gefühl hielten
nicht lange an, denn nur fünf Minuten später gelangte ein langer
Flankenball über Bruma hinweg zu Didavi, der allein vor Neuhaus mit
Hilfe des Innenpfostens zum Ausgleich traf. Doch der HSV zeigte direkt
wieder eine Reaktion und wollte die Führung zurückerkämpfen. Allen voran
Torschütze Son wollte nachlegen, doch sowohl nach schönem Doppelpass
mit Berg, als auch nach seinem Dribbling mit anschließendem
Distanzschuss blieb ihm der zweite Treffer versagt. Kein Glück im
Abschluss, dafür stand aber die Defensive sicher und ließ keine Chancen
der Nürnberger zu - allerdings erneut teuer erkauft. Denn nach Drobny
verletzte sich in der Schlussphase auch Kacar bei einem Rettungsversuch
schwer und musste ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Dementsprechend nüchtern nahmen die Hamburger den Umstand zur Kenntnis,
dass sie durch diesen Punktgewinn mit fünf Zählern Vorsprung auf den
Relegationsplatz in die letzten beiden Saisonspiele gehen und den
direkten Abstieg durch dieses 1:1 in Nürnberg definitiv abgewendet
haben.
Das Spiel im Stenogramm:
1. FC Nürnberg: R. Schäfer - Chandler, Maroh, Wollscheid, Pinola - Balitsch (66. Feulner), Simons - Mak (77. Hegeler), Didavi, Frantz (66. Bunjaku) - Pekhart
Hamburger SV: Drobny (23. Neuhaus) - Bruma, Mancienne, Westermann, Aogo - Jarolim (57. Kacar), Rincón - Ilicevic, Jansen - Berg, Son (84. Petric)
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Tore: 1:0 Son (59.) , 1:1 Didavi (65.)
Zuschauer: 45.873
Gelbe Karten: Jarolim,
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
1. FC Nürnberg: R. Schäfer - Chandler, Maroh, Wollscheid, Pinola - Balitsch (66. Feulner), Simons - Mak (77. Hegeler), Didavi, Frantz (66. Bunjaku) - Pekhart
Hamburger SV: Drobny (23. Neuhaus) - Bruma, Mancienne, Westermann, Aogo - Jarolim (57. Kacar), Rincón - Ilicevic, Jansen - Berg, Son (84. Petric)
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Tore: 1:0 Son (59.) , 1:1 Didavi (65.)
Zuschauer: 45.873
Gelbe Karten: Jarolim,
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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