Vestergaard, Salihovic, Johnson und
Schipplock trafen für die Gastgeber. Der HSV hatte nur zu Beginn eine
Chance, das Spiel in Hoffenheim für sich zu entscheiden.
Hamburg - Der HSV muss weiter
um den Klassenerhalt zittern. Die Rothosen konnten die guten Ergebnisse
vom Vortag nicht nutzen und verloren am Mittwochabend (11.04.12) gegen
1899 Hoffenheim deutlich mit 0:4 (0:2). Die 24.000 Zuschauer in der
Wirsol Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim mussten nur in der ersten Minute
durchpusten, als Ivo Ilicevic und Jacopo Sala eine Doppelchance
verzeichneten. Zur Pause führten die Gastgeber nach einem Treffer von
Jannik Vestergaard (17.) und einem verwandelten Foulelfmeter von Sejad
Salihovic (25.) mit 2:0. Nach der Halbzeit trafen Fabian Johnson (51.)
und Sven Schipplock (59.) zum am Ende verdienten 4:0-Endstand.
Doppelchance zu Beginn, dann zwei Gegentore
Durch die Ergebnisse vom Dienstagabend (10.04.12) hatte der HSV eine große Chance, einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Thorsten Fink stellte seine Mannschaft dafür auf drei Positionen um. Für den gelbgesperrten Dennis Aogo rückte Marcell Jansen auf die linke Verteidigerposition, Ivo Ilicveic vom rechten ins linke Mittelfeld und der wieder genesene Jacopo Sala in die Startelf. Für Robert Tesche kam Gojko Kacar nach abgesessener Gelbsperre zurück ins Team und auch im Sturmzentrum vertraute der Trainer einem „frischen Mann“. Für Mladen Petric kam Tolgay Arslan in die Partie, die von Seiten der Hamburger sehr schwungvoll begann. Gleich nach 33 Sekunden gab es eine Doppelchance. Zunächst prüfte Ilicevic 1899-Schlussmann Tom Starke mit einem Distanzschuss. Auch den Nachschuss von Sala konnte der Keeper abwehren.
Es sollten die einzigen guten Tormöglichkeiten in der ersten Halbzeit bleiben. Denn Hoffenheim erholte sich nach gut zehn Minuten von dem Anfangsdruck der Hamburger und konnte seinerseits erste Angriffe vortragen. Gleich mit der ersten Chance zappelte der Ball im Netz. Nach einem Eckball setzte Salihovic energisch nach, die Kugel landete bei Vestergaard, der mit einem Drehschuss zum 1:0 traf. Jeffrey Bruma fälschte mit dem Kopf so ab, dass Drobny keine Chance blieb. Wieder einmal ein Treffer der Sorte: Die fängst du nur, wenn du unten stehst. Und so ging es weiter. Heiko Westermann sprang der Ball bei der Abwehr einer flachen Hereingabe zu weit vom Fuß, Schipplock spritze dazwischen und der Hamburger Kapitän traf ihm am Schuh. Schiedsrichter Wingenbach blieb nichts anderes übrig, als Elfmeter zu pfeifen. Salihovic traf sicher zum 2:0 (25.) und damit auch zum Halbzeitstand. Denn nach den beiden Treffen passierte nicht mehr viel. Die Rothosen konnten die dicht gestaffelte Abwehr nicht überwinden, Hoffenheim langte zunächst der Zwei-Tore-Vorsprung.
Erneuter Schock kurz nach der Halbzeit
Durch die Ergebnisse vom Dienstagabend (10.04.12) hatte der HSV eine große Chance, einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Thorsten Fink stellte seine Mannschaft dafür auf drei Positionen um. Für den gelbgesperrten Dennis Aogo rückte Marcell Jansen auf die linke Verteidigerposition, Ivo Ilicveic vom rechten ins linke Mittelfeld und der wieder genesene Jacopo Sala in die Startelf. Für Robert Tesche kam Gojko Kacar nach abgesessener Gelbsperre zurück ins Team und auch im Sturmzentrum vertraute der Trainer einem „frischen Mann“. Für Mladen Petric kam Tolgay Arslan in die Partie, die von Seiten der Hamburger sehr schwungvoll begann. Gleich nach 33 Sekunden gab es eine Doppelchance. Zunächst prüfte Ilicevic 1899-Schlussmann Tom Starke mit einem Distanzschuss. Auch den Nachschuss von Sala konnte der Keeper abwehren.
Es sollten die einzigen guten Tormöglichkeiten in der ersten Halbzeit bleiben. Denn Hoffenheim erholte sich nach gut zehn Minuten von dem Anfangsdruck der Hamburger und konnte seinerseits erste Angriffe vortragen. Gleich mit der ersten Chance zappelte der Ball im Netz. Nach einem Eckball setzte Salihovic energisch nach, die Kugel landete bei Vestergaard, der mit einem Drehschuss zum 1:0 traf. Jeffrey Bruma fälschte mit dem Kopf so ab, dass Drobny keine Chance blieb. Wieder einmal ein Treffer der Sorte: Die fängst du nur, wenn du unten stehst. Und so ging es weiter. Heiko Westermann sprang der Ball bei der Abwehr einer flachen Hereingabe zu weit vom Fuß, Schipplock spritze dazwischen und der Hamburger Kapitän traf ihm am Schuh. Schiedsrichter Wingenbach blieb nichts anderes übrig, als Elfmeter zu pfeifen. Salihovic traf sicher zum 2:0 (25.) und damit auch zum Halbzeitstand. Denn nach den beiden Treffen passierte nicht mehr viel. Die Rothosen konnten die dicht gestaffelte Abwehr nicht überwinden, Hoffenheim langte zunächst der Zwei-Tore-Vorsprung.
Erneuter Schock kurz nach der Halbzeit
Mit der Hereinnahme von Gökhan Töre und Mladen Petric für Sala und
Arslan setzte Fink in Durchgang zwei dann alles auf eine Karte. Das sah
genau fünf Minuten gut aus. Zunächst traf Kacar nach einem Freistoß mit
einem Kopfball die Latte (48.), dann versuchte es Ilicevic mit einem
Distanzschuss. Das war es mit der Aufholjagd, denn Hoffenheim schlug
eiskalt zu, oder besser gesagt der HSV verteilte weiter Geschenke.
Johnson tankte sich nach Zuspiel von Salihovic gegen die komplette
Hintermannschaft durch und traf zum 3:0 für die Hausherren (51.). Nur
ein paar Minuten später verlor Kacar vor dem Strafraum das Leder,
Schipplock bedankte sich und traf zum 4:0 (59.) Damit war zwar auch das
letzte Fünkchen Hoffnung gestorben, dennoch versuchten die Rothosen
wenigstens Ergebniskosmetik zu betreiben. Doch auch der Kopfball von
Petric (65.) oder die Chance von Berg (77.), dessen Hackenball nach
einer Jansen-Hereingabe noch auf der Linie geklärt wird, fanden nicht
das gewünschte Ziel. So blieb es bis zum Ende beim 0:4 und der
Erkenntnis, dass es mit dem Klassenerhalt weiter ein harter Gang wird.
1899 Hoffenheim: Starke - Beck, Vestergaard, Compper, Johnson - Weis (84.Williams), Rudy - Vukcevic, Salihovic, Roberto Firmino - Schipplock (61.Braafheid)
Hamburger SV: Drobny - Bruma, Mancienne, Westermann, Jansen - Kacar (70.Rincón), Jarolim - Sala (46.Töre), Ilicevic - Arslan (46.Petric), Berg
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Dietz)
Tore: 1:0 Vestergaard (17.), 2:0 Salihovic (FE.,25.), 3:0 Johnson (51.), 4:0 Schipplock (59.)
Zuschauer: 24.000
Gelbe Karten: Schipplock, Weis / Ilicevic, Drobny, Rincón
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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