02.10.2010
Gojko Kacar und Maxim Choupo-Moting treffen gegen Lautern. Lakic hatte per Freistoß bereits nach drei Minuten die Führung erzielt.
Hamburg - Der Hamburger SV konnte nach vier sieglosen Partien wieder einen dreifachen Punktgewinn einfahren. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh besiegte am Samstag (02.10.10) vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Imtech Arena den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 (0:1). Lakic hatte die defensiven Gäste per Freistoß bereits in der 3. Minute in Führung gebracht. Diese währte bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel glich zunächst Gojko Kacar für den HSV zum 1:1 aus (69.). Maxim Choupo-Moting erzielte sechs Minuten vor dem Ende den umjubelten 2:1-Siegtreffer.
Der HSV und der FCK waren die Blitzstarter dieser Saison, beide gewannen jeweils die ersten zwei Spiele - und warteten seitdem auf den nächsten Dreier. Damit war das Ziel der Hamburger klar: Vor eigenem Publikum sollte unbedingt der Sieg eingefahren werden. Hierbei nicht mithelfen konnten Demel (Magen-Darm-Infekt), Petric (Sehnenriss), Guerrero (Achillessehnenverletzung), Aogo (Schambeinentzündung), Castelen (Reha nach Knie-OP) sowie Son und Torun (beide Aufbautraining). Trainer Armin Veh baute sein Team gegenüber dem 2;:3 in Bremen ein wenig um: Rincon ersetzte hinten rechts den erkrankten Demel, seinen Part im defensiven Mittelfeld übernahm Tesche. Zudem rotierte Pitroipa nach seinem starken Auftritt gegen Werder wieder in die Anfangself, da Jansen nach seiner Grippe noch nicht wieder bei vollen Kräften war. Kaiserslautern ging ebenfalls nicht in voller Bestbesetzung ins Spiel, Trainer Marco Kurz fehlten Simunek (Leisten-OP), Amri (Außenbandanriss) und Rivic (Trainingsrückstand).
Kalte Dusche nach drei Minuten
Der HSV und der FCK waren die Blitzstarter dieser Saison, beide gewannen jeweils die ersten zwei Spiele - und warteten seitdem auf den nächsten Dreier. Damit war das Ziel der Hamburger klar: Vor eigenem Publikum sollte unbedingt der Sieg eingefahren werden. Hierbei nicht mithelfen konnten Demel (Magen-Darm-Infekt), Petric (Sehnenriss), Guerrero (Achillessehnenverletzung), Aogo (Schambeinentzündung), Castelen (Reha nach Knie-OP) sowie Son und Torun (beide Aufbautraining). Trainer Armin Veh baute sein Team gegenüber dem 2;:3 in Bremen ein wenig um: Rincon ersetzte hinten rechts den erkrankten Demel, seinen Part im defensiven Mittelfeld übernahm Tesche. Zudem rotierte Pitroipa nach seinem starken Auftritt gegen Werder wieder in die Anfangself, da Jansen nach seiner Grippe noch nicht wieder bei vollen Kräften war. Kaiserslautern ging ebenfalls nicht in voller Bestbesetzung ins Spiel, Trainer Marco Kurz fehlten Simunek (Leisten-OP), Amri (Außenbandanriss) und Rivic (Trainingsrückstand).
Kalte Dusche nach drei Minuten
Der Beginn des Spiels verlief jedoch alles andere als wunschgemäß. Die Lauterer gingen bereits in der dritten Minute durch Lakic in Führung, der einen Freistoß aus 20 Metern gekonnt über die Mauer ins Tor zirkelte. Das spielte den Gästen natürlich in die Karten, da sie sich fortan und mit der Führung im Rücken auf die Defensivarbeit konzentrieren konnten. Das führte dazu, dass die Hamburger sich in den ersten 20 Minuten keine echte Torchance erspielen konnten. Erst in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit kam es zu torgefährlichen Aktionen, als van Nistelrooy gleich drei Mal im Fokus stand.
Erst traf er den Pfosten, dann setzte er den Ball per Kopf knapp vorbei und verpasste kurz darauf eine Hereingabe um eine Fußspitze - und das alles binnen weniger Minuten nach einer guten halben Stunde. Doch auch die Lauterer verließen sich nicht komplett auf ihre Defensive und setzten nach vorne immer wieder Duftmarken - und wie! Bis zur Pause klatschte es noch zwei Mal ans Gebälk: Ilicevic lupfte an die Latte (19.), Amedick köpfte an den Pfosten (42.), so dass die Hamburger sich über den knappen Rückstand zur Pause nicht beschweren durften.
Kacar und Choupo-Moting drehen die Partie
Erst traf er den Pfosten, dann setzte er den Ball per Kopf knapp vorbei und verpasste kurz darauf eine Hereingabe um eine Fußspitze - und das alles binnen weniger Minuten nach einer guten halben Stunde. Doch auch die Lauterer verließen sich nicht komplett auf ihre Defensive und setzten nach vorne immer wieder Duftmarken - und wie! Bis zur Pause klatschte es noch zwei Mal ans Gebälk: Ilicevic lupfte an die Latte (19.), Amedick köpfte an den Pfosten (42.), so dass die Hamburger sich über den knappen Rückstand zur Pause nicht beschweren durften.
Kacar und Choupo-Moting drehen die Partie
Nach dem Seitenwechsel blieb es ein zähes Ringen. Der HSV auf der Suche nach seinem Spiel, die Roten Teufel mit breiter Brust. Und der nächsten Chance, doch Ilicevic zielte knapp am Tor vorbei (48.). Und so kam es, dass der HSV nicht noch höher zurück lag, sondern sich mehr und mehr in die Partie zurück kämpfte. Der entfachte Druck wurde größer, der Mut auch, und die Freude am Ende sowieso. Denn die Hamburger belohnten sich in der Schlussphase für eine engagierte Leistung, eine Niemals-Aufgeben-Menatlität - und drehten die Partie. Den Anfang machte erneut van Nistelrooy, der zwar zum zweiten Mal nur den Pfosten traf, doch damit so etwas wie den letzten Schub brachte.
Und den nutzte Kacar zum Ausgleich, als er eine wundervolle Flanke von Zé Roberto zum 1:1 ins Tor wuchtete (69.). Doch damit war es nicht getan, denn jetzt sollte es bitteschön auch noch der Siegtreffer sein. Und auf den drängten die Rothosen. Ein klarer Strafstoß an Pitroipa blieb den Hamburgern zwar noch versagt, doch das machte nichts, denn Pitroipa legte nach: Schöner Sprint über rechts und präzise Flanke in die Mitte, wo Choupo-Moting sich in den Ball warf und sechs Minuten vor dem Ende den späten, aber nicht unverdienten Siegtreffer für den HSV erzielte. Der FCK blieb seiner Serie damit treu, während die Hamburger den dritten Dreier der Saison bejubeln konnten. Ein wahrlich hart erkämpfter!
Und den nutzte Kacar zum Ausgleich, als er eine wundervolle Flanke von Zé Roberto zum 1:1 ins Tor wuchtete (69.). Doch damit war es nicht getan, denn jetzt sollte es bitteschön auch noch der Siegtreffer sein. Und auf den drängten die Rothosen. Ein klarer Strafstoß an Pitroipa blieb den Hamburgern zwar noch versagt, doch das machte nichts, denn Pitroipa legte nach: Schöner Sprint über rechts und präzise Flanke in die Mitte, wo Choupo-Moting sich in den Ball warf und sechs Minuten vor dem Ende den späten, aber nicht unverdienten Siegtreffer für den HSV erzielte. Der FCK blieb seiner Serie damit treu, während die Hamburger den dritten Dreier der Saison bejubeln konnten. Ein wahrlich hart erkämpfter!
Hamburger SV: Rost - Rincon, Westermann, Mathijsen, Zé Roberto - Jarolim (38. Kacar), Tesche - Pitroipa (86.Benjamin), Elia (77. Trochowski) - Choupo-Moting, van Nistelrooy
1. FC Kaiserslautern: Sippel - Dick, Amedick, Rodnei, Jessen - Bilek (86. Hoffer) - Walch (71. Moravek), Tiffert, Kirch (88.Micanski), Ilicevic - Lakic
Tore: 0:1 Lakic (03.), 1:1 Kacar (69.), 2:1 Choupo-Moting (84.)
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
Gelbe Karten: Mathijsen / Lakic, Dick
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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