16.10.2010
Der Hamburger SV hat am Samstag beim FSV Mainz 05 mit 1:0 gewonnen. Paolo Guerrero erzielte den Treffer für die Rothosen.
Hamburg - Der Hamburger SV am 8. Spieltag gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh besiegte am Samstagnachmittag (16.10.10) im mit 20.300 Zuschauern ausverkauften Mainzer Bruchwegstadion den FSV Mainz 05 mit 1:0 (0:0). Paolo Guerrero erzielte den einzigen Treffer der Partie in der 89. Minute nach Vorarbeit von Zé Roberto.
HSV-Coach Armin Veh musste unter anderem auf die Flügelspieler Eljero Elia (Fersenreizung, 10 Tage Gips) und Jonathan Pitroipa, der Rechtsfuß saß zunächst auf der Bank, verzichten. Und genau deshalb stellte der Trainer das System um. Im Mittelfeld spielten die Rothosen, die erstmals in dieser Spielzeit in den blauen Auswärtshemden spielten, mit einer Raute. "Die Spieler geben das System vor", sagte Veh bereits am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Keine Überraschung war es derweil, dass Thomas Tuchel sein Team auf drei Positionen personell umbaute. Das macht der Mainzer Trainer gerne und hat es deshalb in jeder der bisher sieben absolvierten Spiele so praktiziert. Dieses Mal neu in der Startelf: Heller, Soto und Caligiuri.
Besser geht´s nicht, aber Pfosten
HSV-Coach Armin Veh musste unter anderem auf die Flügelspieler Eljero Elia (Fersenreizung, 10 Tage Gips) und Jonathan Pitroipa, der Rechtsfuß saß zunächst auf der Bank, verzichten. Und genau deshalb stellte der Trainer das System um. Im Mittelfeld spielten die Rothosen, die erstmals in dieser Spielzeit in den blauen Auswärtshemden spielten, mit einer Raute. "Die Spieler geben das System vor", sagte Veh bereits am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Keine Überraschung war es derweil, dass Thomas Tuchel sein Team auf drei Positionen personell umbaute. Das macht der Mainzer Trainer gerne und hat es deshalb in jeder der bisher sieben absolvierten Spiele so praktiziert. Dieses Mal neu in der Startelf: Heller, Soto und Caligiuri.
Besser geht´s nicht, aber Pfosten
Am Mainzer Bruchweg spielten die Hamburger eine gute erste Hälfte. Es hätte sich keiner der Zuschauer beschweren dürfen, wenn die Veh-Schützlinge mit einer Führung in die Kabinen gegangen wären. Spätestens in der 41. Minute hätte Zé Roberto die Führung erzielen müssen. Doch nach einer mustergültigen Vorlage von Ruud van Nistelrooy traf der Brasilianer leider nur den Pfosten. Zuvor scheiterten Piotr Trochowski (7.) und van Nistelrooy (12.) jeweils mit Freistößen aus guter Position, Christian Wetklo musste außerdem gegen "Troche" klären (18.). Van Nistelrooy lief zudem nach knapp einer halben Stunde alleine auf den Mainzer Keeper Wetklo zu. Ein satter Schuss wäre in dieser Szene wohl besser gewesen als der Lupfer. Doch auf die Gastgeber hatten zwei richtig dicke Chancen. Nach einem Konter scheiterte Adam Szalaj (27.), kurz zuvor rettete Frank Rost in höchster Not gegen Lewis Holtby (25.) nach einem Konter.
Zur 2. Halbzeit brachte Veh einen frischen Akteur für die rechte Seite. Guy Demel, der nicht gut spielte, wurde durch Collin Benjamin ersetzt. Doch insgesamt frischer wirkte Mainz. Bis zur 60. Minute waren die Platzherren die bessere Mannschaft und hatten durch einen Kopfball von André Schürrle eine klare Torchance (58.). Die Kugel lag dann aber hinter Wetklo in den Maschen. Van Nistelrooy hatte eine Flanke ins Tor geköpft, jegliche HSV-Freude verstummte aber schnell. Schiedsrichter Dr. Felix Brych hatte ein Foul gesehehen, ohne Frage eine diskussionswürdige Entscheidung. Es blieb also beim torlosen Remis. Bis auf diese Szene war jedoch Mainz am Drücker, bis eine Viertelstunde vor Schluss machte die Tuchel-Elf richtig Druck. Beim Schuss von Caligiuri musste gar der Pfosten retten (68.), Glück für den HSV.
Immer wieder ZéZur 2. Halbzeit brachte Veh einen frischen Akteur für die rechte Seite. Guy Demel, der nicht gut spielte, wurde durch Collin Benjamin ersetzt. Doch insgesamt frischer wirkte Mainz. Bis zur 60. Minute waren die Platzherren die bessere Mannschaft und hatten durch einen Kopfball von André Schürrle eine klare Torchance (58.). Die Kugel lag dann aber hinter Wetklo in den Maschen. Van Nistelrooy hatte eine Flanke ins Tor geköpft, jegliche HSV-Freude verstummte aber schnell. Schiedsrichter Dr. Felix Brych hatte ein Foul gesehehen, ohne Frage eine diskussionswürdige Entscheidung. Es blieb also beim torlosen Remis. Bis auf diese Szene war jedoch Mainz am Drücker, bis eine Viertelstunde vor Schluss machte die Tuchel-Elf richtig Druck. Beim Schuss von Caligiuri musste gar der Pfosten retten (68.), Glück für den HSV.
In Punkto Aluminiumtreffer brachte Trochowski sein Team kurz vor Schluss wieder in Front, seine Ecke klatschte direkt auf die Latte (87.). Wie wichtig Zé Roberto ist, wurde dann zwei Minuten später erneut deutlich. Als alles auf das 0:0 deutete, setzte der Linksfuß in seiner unnachahnlichen Art einem schon verlorengeglaubten Zuspiel von trochowski nach. Bo Svensson rechnete nicht damit, passte folglich nicht auf und in der Mitte schob Guerrero den Ball direkt unter die Latte! Der Siegtreffer fiel quasi mit dem Schlusspfiff und so gehen die Rothosen mit neuem Selbstvertrauen in den Klassiker am Freitagabend (22. Oktober). Dann kommt es zum Duell mit dem FC Bayern münchen in der Imtech Arena.
Das Spiel im Stenogramm:
1. FSV Mainz 05: Wetklo - Heller (30. Zabavnik), Svensson, Noveski, Fuchs - Polanski - Caligiuri (81. Karhan), Soto - Holtby - Szalai (84. Rasmussen), Schürrle
Hamburger SV: Rost - Demel (46. Benjamin), Westermann, Mathijsen, Jansen - Rincón - Zé Roberto, Kacar - Trochowski - Guerrero, van Nistelrooy (90. Choupo-Moting)
Tore: 0:1 Guerrero (89.)
Zuschauer: 20.300 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Gelbe Karten: Polanski / Kacar, Zé Roberto, van Nistelrooy
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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