27.10.2010
Der HSV verliert ein spektakuläres Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit 2:5. Petric trifft vorne doppelt und erzielt hinten ein Eigentor.
Frankfurt - Der Hamburger SV ist am Mittwochabend (27.10.10) in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Hamburger unterlagen vor 39.400 Zuschauern in Frankfurt der Eintracht mit 2:5. Caio mit einem Distanzschuss (13.) und zweimal Gekas (20., 45.) hatten im ersten Durchgang für die Hessen getroffen, Petric (23.) sorgte für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel ging es ebenso munter weiter - vor allem für Petric. Der traf nämlich erst unglücklich ins eigene Tor (63.), ehe er auf der richtigen Seite zum zweiten Mal einnetzte und so zum 2:4 verkürzte (66.). Doch die folgende Hamburger Aufholjagd blieb unbelohnt, in die letzten Angriffsbemühungen hinein erzielte Altintop mit einem Strafstoß sogar noch den 5:2-Endstand (87.).
Die Hamburger reisten arg gebeutelt nach Frankfurt. Es fehlten etliche etablierte Kräfte wie van Nistelrooy (Oberschenkel-Prellung), Benjamin (Prellung am Knie), Rost (Teilriss im Außenband), Elia (Reha nach Fersenproblemen), Jarolim (Reha nach Muskelfaserriss), Aogo (Reha nach Leistenoperation), Diekmeier (Reha anch Fersenprobleme), Stepanek (Reha nach Kreuzbandriss), Castelen (Reha nach Knie-OP) und Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Doch damit nicht genug, kurzfristig erwischte es auch noch den Trainer. Armin Veh musste passen, blieb mit einer Grippe im Frankfurter Hotel auf seinem Zimmer und verfolgte das Spiel im TV.
Schneller Rückstand durch Caio
Die Hamburger reisten arg gebeutelt nach Frankfurt. Es fehlten etliche etablierte Kräfte wie van Nistelrooy (Oberschenkel-Prellung), Benjamin (Prellung am Knie), Rost (Teilriss im Außenband), Elia (Reha nach Fersenproblemen), Jarolim (Reha nach Muskelfaserriss), Aogo (Reha nach Leistenoperation), Diekmeier (Reha anch Fersenprobleme), Stepanek (Reha nach Kreuzbandriss), Castelen (Reha nach Knie-OP) und Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Doch damit nicht genug, kurzfristig erwischte es auch noch den Trainer. Armin Veh musste passen, blieb mit einer Grippe im Frankfurter Hotel auf seinem Zimmer und verfolgte das Spiel im TV.
Schneller Rückstand durch Caio
Veh sah einen munteren Beginn seiner Mannschaft. Offensiv ausgerichtet, mit viel Ballbesitz ausgestattet - aber ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Denn die Eintracht konterte aus einer sicheren Defensive heraus blitzschnell und brandgefährlich. Die erste Chance konnte Drobny noch vereiteln, als Gekas plötzlich frei vor ihm auftauchte. Doch den folgenden Doppelschlag konnte auch er nicht verhindern: Distanzschuss von Caio genau ins Eck - 1:0 für die Eintracht. Flanke Altintop, Kopfball Gekas - 2:0 für die Eintracht. Und da waren gerade mal 20 Minuten gespielt. Doch die Rothosen steckten nicht auf, kämpften sich ganz schnell zurück in die Partie und verkürzten nur wenige Minuten nach dem doppelten Nackenschlag. Petric passte in den Lauf von Guerrero, der sich auf links durchsetzte und zurückspielte zu Petric, der aus kurzer Distanz zum 1:2-Anschlusstreffer einschieben konnte.
Gekas vor der Pause zum Zweiten
Gekas vor der Pause zum Zweiten
Und so munter ging es weiter - mit dem Ergebnis, dass Petric nach einer guten halben Stunde im Begriff war das Spiel zu drehen, denn nach Pass von Pitroipa stand er allein vor Frankfurt-Keeper Nikolov, setzte den Ball aber nur an den Pfosten. Doch es war ein Beleg dafür, dass die Hamburger das Spiel mehr und mehr an sich rissen, Frankfurt stand fortan oftmals mit allen elf Spielern in der eigenen Hälfte und wartete quasi auf den Halbzeitpfiff.
Doch bevor der ertönte, passierte noch einiges. Zunächst einmal hatten die Rothosen noch einmal den Ausgleich auf dem Fuß, als Pitroipa in Minute 40 erneut am Pfosten scheiterte. Und wie es im Fußball eben manchmal so ist - während die Hamburger drängten, konterte Frankfurt noch ein Mal und legte wenige Sekunden vor Ende des ersten Durchgangs durch Gekas' zweiten Treffer einen nach. Somit ging es für die Eintracht dank des doppelten Aluminium-Glücks mit einer verrückten 3:1-Führung in die Pause. Der Schock des dritten Gegentreffers wirkte auch noch zu Beginn der zweiten Halbzeit nach.
Petric trifft hinten und vorne
Der HSV zeigte sich zwar enorm willig, doch gegen eine weiterhin dicht gestaffelte Frankfurter Eintracht kamen die Rothosen noch nicht so richtig in Fahrt. So dauerte es zehn Minuten, ehe Trochowski nach schönem Zusammenspiel mit Jansen und Pitroipa den ersten Warnschuss abgab, den Nikolov jedoch gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Doch es ging weiter und der HSV bekam nach einer Stunde durch Petric die nächste dicke Chance, doch wieder fehlte das entscheidende Etwas im Abschluss. Doch genau das bewies Petric in den beiden folgenen Szenen - zuerst jedoch ins falsche Tor.
Doch bevor der ertönte, passierte noch einiges. Zunächst einmal hatten die Rothosen noch einmal den Ausgleich auf dem Fuß, als Pitroipa in Minute 40 erneut am Pfosten scheiterte. Und wie es im Fußball eben manchmal so ist - während die Hamburger drängten, konterte Frankfurt noch ein Mal und legte wenige Sekunden vor Ende des ersten Durchgangs durch Gekas' zweiten Treffer einen nach. Somit ging es für die Eintracht dank des doppelten Aluminium-Glücks mit einer verrückten 3:1-Führung in die Pause. Der Schock des dritten Gegentreffers wirkte auch noch zu Beginn der zweiten Halbzeit nach.
Petric trifft hinten und vorne
Der HSV zeigte sich zwar enorm willig, doch gegen eine weiterhin dicht gestaffelte Frankfurter Eintracht kamen die Rothosen noch nicht so richtig in Fahrt. So dauerte es zehn Minuten, ehe Trochowski nach schönem Zusammenspiel mit Jansen und Pitroipa den ersten Warnschuss abgab, den Nikolov jedoch gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Doch es ging weiter und der HSV bekam nach einer Stunde durch Petric die nächste dicke Chance, doch wieder fehlte das entscheidende Etwas im Abschluss. Doch genau das bewies Petric in den beiden folgenen Szenen - zuerst jedoch ins falsche Tor.
Knock-Out durch Altintop
Doch der HSV gab sich nicht auf, die Elf versuchte weiterhin alles - und kassierte in der Schlussphase den endgültigen Knock-Out. Rincon konnte Gekas nach einem Konter nur per Foulspiel stoppen, den fälligen Strafstoß verwandelte Altintop zum 5:2-Endstand und schoss die Eintracht nach einem verrückten und sehr unterhaltsamen Spiel endgültig ins Achtelfinale.
Das Spiel im Stenogramm:
Eintracht Frankfurt: Nikolov – Jung, Franz, Russ, Tzavellas – Köhler, Schwegler (90.Kittel) – Ochs, Altintop, Meier (10.Caio) – Gekas
Hamburger SV: Drobny - Demel, Westermann, Mathijsen, Jansen (63.Son) - Rincon, Pitroipa (80.Choupo-Moting), Zé Roberto, Trochowski - Guerrero, Petric
Tore: 1:0 Caio (13.), 2:0 Gekas (20.), 2:1 Petric (23.), 3:1 Gekas (45.), 4:1 Petric (ET., 63.), 4:2 Petric (65.), 5:2 Altintop (87.)
Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)
Zuschauer: 39.400
Gelbe Karten: - / Rincon
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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