Für die Freiburger trafen Flum
(20.), Caligiuri (43.) und Makiadi (72.). Den einzigen Treffer der
Rothosen erzielte Ivo Ilicevic (75.).
Hamburg - Der HSV ist mitten
im Abstiegskampf angekommen. Die Rothosen verloren am Samstag (17.03.12)
ihr Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 1:3 (0:2) und haben nun
lediglich zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Vor 52.414
Zuschauer in der Imtech Arena führten die Gäste zur Pause nach Toren von
Johannes Flum (20.) und Daniel Caligiuri (43.) bereits mit 2:0. Im
zweiten Durchgang erzielte zunächst Cedrick Makiadi das 0:3 (72.), ehe
Ivo Ilicevic wenigstens der Ehrentreffer für den HSV gelang (75.).
Jubilar Jarolim, dann der Schock
Für einen HSVer war diese Partie eine ganz besondere: David
Jarolim machte sein 250. Bundesligaspiel für die Rothosen, die er als
Kapitän auf das Feld führte. "Ein Sieg wäre die Kröung", hatte Jaro vor
seinem Jubiläumsspiel gesagt - und seine Mannschaftskameraden wollten
ihm diesen Wunsch unbedingt erfüllen. Trotz des großes personellen
Aderlasses (Westermann und Guerrero gesperrt, Aogo und Kacar verletzt,
Sala krank, dazu Jansen angeschlagen nur auf der Bank) gab die
Mannschaft von Thorsten Fink sofort Gas und hätte bereits nach drei
Minuten in Führung liegen müssen, doch Arslan setzte das Zuspiel von
Petric aus kurzer Distanz neben das nahezu leere Tor.
HSV macht das Spiel - Freiburg das Tor
Petric mit einem platziert geschossenen Freistoß und erneut Arslan nach einem beherzten Vorstoß von Diekmeier hatten in der Anfangsviertelstunde die nächsten Gelegenheiten - doch plötzlich führte des SC Freiburg. Flum traf in der 20. Minute nach einer Freistoßflanke per Volleyschuss, stand hierbei allerdings im Abseits. Und dieser Treffer - mit dem ersten Freiburger Torschuss - hinterließ doppelt Wirkung, denn während die Breisgauer nun viel mehr Sicherheit ausstrahlten, wirkten die Hamburger verunsichert. Bis zum Pausenpfiff kamen sie gegen dicht gestaffelt stehende Gäste nicht mehr gefahrbringend vors Tor, während der SC quasi mit dem Pausenpfiff noch einen draufsetzte und durch die Volleyabnahme Caligiuris, der sich im Rücken der HSV-Deckung weggeschlichen hatte, gar auf 2:0 erhöhte.
HSV macht das Spiel - Freiburg das Tor
Petric mit einem platziert geschossenen Freistoß und erneut Arslan nach einem beherzten Vorstoß von Diekmeier hatten in der Anfangsviertelstunde die nächsten Gelegenheiten - doch plötzlich führte des SC Freiburg. Flum traf in der 20. Minute nach einer Freistoßflanke per Volleyschuss, stand hierbei allerdings im Abseits. Und dieser Treffer - mit dem ersten Freiburger Torschuss - hinterließ doppelt Wirkung, denn während die Breisgauer nun viel mehr Sicherheit ausstrahlten, wirkten die Hamburger verunsichert. Bis zum Pausenpfiff kamen sie gegen dicht gestaffelt stehende Gäste nicht mehr gefahrbringend vors Tor, während der SC quasi mit dem Pausenpfiff noch einen draufsetzte und durch die Volleyabnahme Caligiuris, der sich im Rücken der HSV-Deckung weggeschlichen hatte, gar auf 2:0 erhöhte.
Nur Ilicevic trifft
Thorsten Fink reagierte zur Halbzeit und brachte mit Son und Berg zusätzliche Offensivkräfte. Und wie schon in der ersten Halbzeit hatte der HSV eine gute Anfangsphase, gekrönt durch die Riesenmöglichkeit zum 1:2: Son marschierte über links und bediente Petric, doch den ereilte das gleiche Schicksal wie in Halbzeit eins Arslan - er setzte den Ball aus drei Metern neben das Tor (60.). Und während die Hamburger dem verpassten Anschluss nachtrauerten, schlug der SC eiskalt zu: einen mehr als fragwürdigen Freistoß passte Schuster flach in die Mitte, wo Makiadi nicht lang fackelte und den Ball per Direktabnahme zur Vorentscheidung in den Giebel haute (72.). Die Rothosen wirkten konsterniert, gaben aber nicht auf und versuchten weiter, vielleicht doch noch einen Punkt zu retten. Das 1:3 durch Ilicevic eine Viertelstunde vor dem Ende nährte nochmal die Hoffnungen, zumal der Kroate im Anschluss daran noch zwei weitere starke Szenen und die Fans den Torschrei auf den Lippen hatten, doch es sollte nicht sein, so dass es im Tabellenkeller noch enger zugeht.
Thorsten Fink reagierte zur Halbzeit und brachte mit Son und Berg zusätzliche Offensivkräfte. Und wie schon in der ersten Halbzeit hatte der HSV eine gute Anfangsphase, gekrönt durch die Riesenmöglichkeit zum 1:2: Son marschierte über links und bediente Petric, doch den ereilte das gleiche Schicksal wie in Halbzeit eins Arslan - er setzte den Ball aus drei Metern neben das Tor (60.). Und während die Hamburger dem verpassten Anschluss nachtrauerten, schlug der SC eiskalt zu: einen mehr als fragwürdigen Freistoß passte Schuster flach in die Mitte, wo Makiadi nicht lang fackelte und den Ball per Direktabnahme zur Vorentscheidung in den Giebel haute (72.). Die Rothosen wirkten konsterniert, gaben aber nicht auf und versuchten weiter, vielleicht doch noch einen Punkt zu retten. Das 1:3 durch Ilicevic eine Viertelstunde vor dem Ende nährte nochmal die Hoffnungen, zumal der Kroate im Anschluss daran noch zwei weitere starke Szenen und die Fans den Torschrei auf den Lippen hatten, doch es sollte nicht sein, so dass es im Tabellenkeller noch enger zugeht.
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Bruma, Mancienne, Rajkovic - Tesche (46.Berg), Jarolim - Töre (46.Son), Ilicevic - Arslan - Petric
Sc Freiburg: Baumann - Sorg, Diagné, Ginter, Mujdza - Flum (34.Schuster), Makiadi (89.Santini)- Schmid, D. Caligiuri - Rosenthal (63.Guédé) - Freis
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Obertshausen)
Tore: 0:1 Flum (20.), 0:2 Caligiuri(43.), 0:3 Makiadi (72.), 1:3 Ilicevic(75.)
Zuschauer: 52.414
Gelbe Karten: - / Sorg, Makiadi, Mujdza
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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