| 20.11.2011 |
Paolo Guerrero und Marcell Jansen treffen gegen Hoffenheim und bescheren Thorsten Fink damit den ersten Dreier in der Bundesliga.
Hamburg - Der HSV hat den ersten Saisonsieg in der Imtech Arena eingefahren und damit den acht Monate lang andauernden Heimfluch beendet. Am Sonntag (20.11.11) schlugen die Rothosen 1899 Hoffenheim mit 2:0 (1:0). Von Beginn an wirkte die Elf von Trainer Thorsten Fink in der Defensive sehr konzentriert. Und vorne schlugen sie durch Paolo Guerrero in der 25. Minute eiskalt zu. Im zweiten Durchgang erhöhte Marcell Jansen mit einem beherzten Solo schließlich auf 2:0 (65.) und machte damit den ersten Dreier vor heimischer Kulisse perfekt. Der HSV rückt damit auf Platz 14 der Tabelle vor.
Für viele Protagonisten war es ein großes Wiedersehen. Nicht nur, dass Holger Stanislawski und sein Trainerteam in die Hansestadt zurückkehrten, auch die Rivalen vom vergangenen Dienstag trafen sich an alter Wirkungsstätte: Dennis Aogo auf Seiten der Hamburger, die niederländischen Nationalspieler Edson Braafheid und Ryan Babel auf Seiten der Hoffenheimer. Und erneut sollte Aogo mit seinem Team die Oberhand behalten, denn er und seine Kollegen nutzten die aktuelle Auswärtsschwäche der TSG schamlos aus. Die letzten drei Partien hatten die Hoffenheimer in der Fremde verloren, Nummer vier gesellte sich am Sonntagabend hinzu. Und das verdient, denn der HSV war von Beginn an das aktivere, das bessere Team und wurde von den knapp 50.000 Zuschauern am Ende mit "Oh wie ist das schön!"-Gesängen und sogar der Laolawelle gefeiert.
Rothosen von Beginn an wach
Für viele Protagonisten war es ein großes Wiedersehen. Nicht nur, dass Holger Stanislawski und sein Trainerteam in die Hansestadt zurückkehrten, auch die Rivalen vom vergangenen Dienstag trafen sich an alter Wirkungsstätte: Dennis Aogo auf Seiten der Hamburger, die niederländischen Nationalspieler Edson Braafheid und Ryan Babel auf Seiten der Hoffenheimer. Und erneut sollte Aogo mit seinem Team die Oberhand behalten, denn er und seine Kollegen nutzten die aktuelle Auswärtsschwäche der TSG schamlos aus. Die letzten drei Partien hatten die Hoffenheimer in der Fremde verloren, Nummer vier gesellte sich am Sonntagabend hinzu. Und das verdient, denn der HSV war von Beginn an das aktivere, das bessere Team und wurde von den knapp 50.000 Zuschauern am Ende mit "Oh wie ist das schön!"-Gesängen und sogar der Laolawelle gefeiert.
Rothosen von Beginn an wach
Angefangen hatte alles bereits in der zweiten Spielminute, denn die Mannschaft von Thorsten Fink hatte sich offenbar ganz fest vorgenommen, nicht auch im fünften Spiel in Folge in Rückstand zu geraten. Und so hatte Guerrero bereits ganz früh die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber nach tollem Solo an TSG-Keeper Starke. Besser machte er es nach einer knappen halben Stunde, als er zwar erst noch den Pfosten traf, anschließend aber den Abpraller zum 1:0 über die Linie drückte. So ging es in die Halbzeitpause. Und nach der ging es so weiter. Der HSV drückend, spielbestimmend - und erfolgreich. Dieses Mal setzte Jansen den Stich und haute den Ball nach einem kurzen Antritt aus halblinker Position trocken ins kurze Eck.
2:0-Führung nach einer guten Stunde - jetzt musste es doch klappen mit dem ersehnten Heimsieg! Doch bis dahin war ja noch etwas Zeit zu überstehen. Und das gelang trotz Hoffenheimer Schlussoffensive, denn im zentralen Mittelfeld räumten Kacar und Rincon fast alles weg, die Kette stand auch gut, und wenn doch mal was durchkam, dann war Drobny mit zwei, drei überragenden Paraden zur Stelle. Der verdiente Lohn: der erste Heimsieg und das erste Zu-Null-Spiel der Saison, das noch Minuten nach Spielende von Mannschaft und Fans gemeinsam gefeiert wurde. Ganz vorne weg: Dennis Aogo. Klar, nach zwei Heimsiegen in Folge...
2:0-Führung nach einer guten Stunde - jetzt musste es doch klappen mit dem ersehnten Heimsieg! Doch bis dahin war ja noch etwas Zeit zu überstehen. Und das gelang trotz Hoffenheimer Schlussoffensive, denn im zentralen Mittelfeld räumten Kacar und Rincon fast alles weg, die Kette stand auch gut, und wenn doch mal was durchkam, dann war Drobny mit zwei, drei überragenden Paraden zur Stelle. Der verdiente Lohn: der erste Heimsieg und das erste Zu-Null-Spiel der Saison, das noch Minuten nach Spielende von Mannschaft und Fans gemeinsam gefeiert wurde. Ganz vorne weg: Dennis Aogo. Klar, nach zwei Heimsiegen in Folge...
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Bruma, Aogo - Rincon, Kacar (78.Jarolim) - Töre (77.Ilicevic), Jansen - Berg, Guerrero (88.Son)
1899 Hoffenheim: Starke - Beck, Vestergaard, Compper, Braafheid (30.Mlapa) - Rudy (68.Firmino), Weis (84.Musona) - Johnson, Salihovic - Babel, Ibisevic
Tore: 1:0 Guerrero (25.), 2:0 Jansen (65.)
Zuschauer: 46.237
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Gelbe Karten: - / Rudy, Compper, Beck
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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