| 13.08.2011 |
Mladen Petric per Foulelfmeter und Heung Min Son trafen für die Rothosen. Doch Hertha entführte verdient einen Punkte aus der Imtech Arena.
Hamburg - Der HSV konnte beim Heimauftakt nur einen Punkt einfahren. Die Rothosen trennten sich am Samstagnachmittag (13.08.11) von Hertha BSC mit einem 2:2-Unentschieden (1:1). Die 52.100 Zuschauer in der Imtech Arena sahen in der ersten Halbzeit einen starken Aufsteiger. Zwar brachte Mladen Petric seine Farben mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 25. Minute in Führung, doch der Ex-HSVer Tunay Torun glich noch vor der Halbzeit verdient aus. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Heung Min Son traf zur erneuten Führung (61.), doch Andre Mijatovic traf kurz vor Schluss per Kopf zum gerechten 2:2-Ausgleich (88.).
Das erste Highlight des Spiels ereignete sich bereits, als der Anpfiff noch nicht einmal ertönt war. Der HSV und sein Supporters Club hatten gemeinsam den großen Fahnentag ausgerufen, um die Imtech Arena zum ersten Heimspiel der Saison in ein schwarz-weiß-blaues Fahnenmeer zu verwandeln. Alle Anhänger waren aufgefordert, ihre Fahne von zu Hause mitzubringen oder sich im Stadion mit einer limitierten und extra für diesen Anlass angefertigten Flagge zum Supersonderpreis einzudecken. Das Ergebnis beim Einlaufen der Mannschaften konnte sich absolut sehen lassen - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Jungs auf dem Rasen blickten allesamt erstaunt und angetan hinauf auf die fast vollständig gefüllten Ränge mit den Tausenden Fahnen in den Vereinsfarben. Gänsehautatmosphäre schon vor dem Spielbeginn!
Führung durch Mladen Petric - Ausgleich durch Torun
Das erste Highlight des Spiels ereignete sich bereits, als der Anpfiff noch nicht einmal ertönt war. Der HSV und sein Supporters Club hatten gemeinsam den großen Fahnentag ausgerufen, um die Imtech Arena zum ersten Heimspiel der Saison in ein schwarz-weiß-blaues Fahnenmeer zu verwandeln. Alle Anhänger waren aufgefordert, ihre Fahne von zu Hause mitzubringen oder sich im Stadion mit einer limitierten und extra für diesen Anlass angefertigten Flagge zum Supersonderpreis einzudecken. Das Ergebnis beim Einlaufen der Mannschaften konnte sich absolut sehen lassen - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Jungs auf dem Rasen blickten allesamt erstaunt und angetan hinauf auf die fast vollständig gefüllten Ränge mit den Tausenden Fahnen in den Vereinsfarben. Gänsehautatmosphäre schon vor dem Spielbeginn!
Führung durch Mladen Petric - Ausgleich durch Torun
Prächtige Stimmung auf den Rängen also, und auch auf dem Rasen ging es gleich gut los. Allerdings präsentierte sich Hertha BSC nicht als defensiv eingestellt und auf Konter ausgerichtetes Team, wie man es vielleicht erwartet hätte, sondern spielte forsch auf. Am zweiten großen Highlight inklusive "Fahnenmeer, Teil 2" konnte dieser Umstand jedoch nichts ändern. In der 25. Minute wurde Petric nämlich nicht regelkonform am Torschuss gehindert, nachdem er einen Ball von Son aufgenommen hatte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Petric höchstpersönlich zur Hamburger Führung.
Großer Jubel auf dem Platz und den Tribünen. Und die Hertha? Spielte einfach weiter - und zwar gut. Mit dem Ergebnis, dass Heimkehrer Torun kurz vor dem Pausenpfiff aus spitzem Winkel den Ausgleich erzielte. Nicht unverdient, zumal der HSV kurz zuvor bereits je ein Mal mit Latte und Pfosten im Bunde war.Nach dem Seitenwechsel ging es genauso weiter, nämlich mit Herthas drittem Aluminiumtreffer. Da war die zweite Halbzeit gerade mal ein paar Sekunden alt - und der HSV anschließend wach. Denn fortan kamen die Hamburger, unterstützt und angetrieben vom Fahnen schwenkenden Anhang, vermehrt in die Vorwärtsbewegung, attackierten früher.
Führung durch Son wird nicht über die Zeit gebracht
Großer Jubel auf dem Platz und den Tribünen. Und die Hertha? Spielte einfach weiter - und zwar gut. Mit dem Ergebnis, dass Heimkehrer Torun kurz vor dem Pausenpfiff aus spitzem Winkel den Ausgleich erzielte. Nicht unverdient, zumal der HSV kurz zuvor bereits je ein Mal mit Latte und Pfosten im Bunde war.Nach dem Seitenwechsel ging es genauso weiter, nämlich mit Herthas drittem Aluminiumtreffer. Da war die zweite Halbzeit gerade mal ein paar Sekunden alt - und der HSV anschließend wach. Denn fortan kamen die Hamburger, unterstützt und angetrieben vom Fahnen schwenkenden Anhang, vermehrt in die Vorwärtsbewegung, attackierten früher.
Führung durch Son wird nicht über die Zeit gebracht
Und wurden belohnt, denn Petric blockierte an der Mittellinie einen Berliner Angriff, die Kugel landete bei Son, und der ging auf und davon. Nicht zu halten, nicht zu stoppen, noch ein paar Schritte, noch ein letzter Haken, und am Ende seines Sololaufes auch noch mit der nötigen Kraft ausgestattet, um einen fulminanten Spannstoß hinzulegen. Der schlug knallhart unten links zum 2:1 ein. Nach einer Stunde schwappte das Fahnenmeer wieder durch das Stadion und der HSV bog auf die Siegerstraße, kam aber zwei Minuten vor dem Ende, von den Berlinern arg bedrängt, ins Schlingern und rutschte von der Fahrbahn. Einen Eckball in der Berliner Schlussoffensive schätzte Drobny falsch ein, so dass Mijatovic an den Ball kam und zum letztlich verdienten 2:2 einköpfte (88.).
Ein abschließendes, wenn auch etwas kleineres Fahnenmeer erwartete die HSV-Spieler nach Abpfiff bei ihrem Gang in die Kurve aber trotzdem, denn die Zuschauer honorierten den überaus engagierten Auftritt ihres Teams, auch wenn bei der neu zusammengestellten HSV-Mannschaft in Punkto blindem Zusammenspiel und eingespielten Automatismen noch nicht alles passte. "Kann ja auch nicht", analysierte Sportchef Frank Arnesen, "das braucht Zeit und dementsprechend ein bisschen Geduld, um alles zusammenwachsen zu lassen. Doch ich habe ein Team auf dem Platz gesehen, das alles für den Verein und diesen Sieg gegeben hat. Und ich freue mich sehr, dass unsere Fans dies zu schätzen wissen." Sie ließen die Fahnen sprechen.
Ein abschließendes, wenn auch etwas kleineres Fahnenmeer erwartete die HSV-Spieler nach Abpfiff bei ihrem Gang in die Kurve aber trotzdem, denn die Zuschauer honorierten den überaus engagierten Auftritt ihres Teams, auch wenn bei der neu zusammengestellten HSV-Mannschaft in Punkto blindem Zusammenspiel und eingespielten Automatismen noch nicht alles passte. "Kann ja auch nicht", analysierte Sportchef Frank Arnesen, "das braucht Zeit und dementsprechend ein bisschen Geduld, um alles zusammenwachsen zu lassen. Doch ich habe ein Team auf dem Platz gesehen, das alles für den Verein und diesen Sieg gegeben hat. Und ich freue mich sehr, dass unsere Fans dies zu schätzen wissen." Sie ließen die Fahnen sprechen.
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Mancienne, Bruma, Aogo - Westermann - Töre, Son, Skjelbred (46.Tesche), Elia (57.Jansen) - Petric (67.Jarolim)
Hertha BSC: Kraft - Lell, Franz, Mijatovic, Kobiashvili - Ottl, Niemeyer (81.Rukavytsya) - Ebert (67.Morales), Raffael, Torun (71.Lasogga) - Ramos
Tore: 1:0 Petric (25.), 1:1 Torun (43.), 2:1 Son (61.), 2:2 Mijatovic (88.)
Zuschauer: 52.100
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Gelbe Karten: Westermann, Töre / Ebert, Mijatovic, Ramos
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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