| 20.08.2011 |
Der HSV konnte gegen den FC Bayern München in keiner Phase des Spiels mithalten und verlor verdient. Die Ex-Hamburger Daniel van Buyten und Ivica Olic schrieben sich für den Rekordmeister in die Torschützenliste ein.
München - Der HSV hat beim Auswärtsspiel gegen Bayern München erneut eine hohe Niederlage kassiert. Gegen den Deutschen Rekordmeister unterlagen die Rothosen am Samstag (20.08.11) deutlich mit 0:5 (0:3). Die 69.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena sahen die vollen 90 Minuten eine einseitige Partie. Daniel van Buyten brachte die Bayern in der 13. Minute per Kopf auf die Siegerstraße. Zur Pause folgten die Tore von Frank Ribery (17.) und Arjen Robben (34.). Damit war die Partie bereits frühzeitig endschieden. Im zweiten Durchgang erhöhte zunächst Mario Gomez (56.), ehe der eingewechselte Ex-Hamburger Ivica Olic den 5:0-Endstand markierte (80.).
Der Nord-Süd-Klassiker begann diesmal unter anderen Voraussetzungen als noch vor einigen Jahren, als sich beide Mannschaften stets auf Augenhöhe begegneten. Diesmal war der HSV aufgrund seines stark verjüngten Kaders und den Leistungen der ersten beiden Spieltage, an denen noch nicht jedes Rädchen ins andere griff, der klare Außenseiter. Doch Trainer Michael Oenning rechnete sich beim Deutschen Rekordmeister dennoch etwas aus. Warum auch nicht?! Schließlich läuft auch bei den Bayern längst noch nicht alles rund. Dies konnte am ersten Spieltag Borussia Mönchengladbach mit einem überraschenden 1:0-Auswärtssieg ausnutzen.
Schnelles 0:1 durch van Buyten
Der Nord-Süd-Klassiker begann diesmal unter anderen Voraussetzungen als noch vor einigen Jahren, als sich beide Mannschaften stets auf Augenhöhe begegneten. Diesmal war der HSV aufgrund seines stark verjüngten Kaders und den Leistungen der ersten beiden Spieltage, an denen noch nicht jedes Rädchen ins andere griff, der klare Außenseiter. Doch Trainer Michael Oenning rechnete sich beim Deutschen Rekordmeister dennoch etwas aus. Warum auch nicht?! Schließlich läuft auch bei den Bayern längst noch nicht alles rund. Dies konnte am ersten Spieltag Borussia Mönchengladbach mit einem überraschenden 1:0-Auswärtssieg ausnutzen.
Schnelles 0:1 durch van Buyten
So stellte der Hamburger Trainer seine Mannschaft ebenfalls stabil und kompakt auf. Für die offensivstärkeren Eljero Elia und Göhkan Töre kamen Marcell Jansen (links) und Tomás Rincón (rechts) im Mittelfeld in die Startelf. Im Zentrum sollte David Jarolim anstelle von Per Skjelbred mehr Ballsicherheit ins Spiel der Rothosen bringen. Für den grippekranken Mladen Petric, der in Hamburg geblieben war, bekam Töre den Platz neben Heung Min Son im Sturmzentrum. Mit einem Bubi-Sturm sollten also die bekannten Nadelstiche aus einer stabilen Abwehr gesetzt werden. Doch dieses Rezept ging nicht auf. Bayern spielte die beste Anfangsphase der noch kurzen Saison.
Nach 74 Sekunden prüfte Stürmer Mario Gomez das erste Mal HSV-Keeper Jaroslav Drobny mit einem Schuss. Auch Arjen Robben kam wenig später völlig frei im Strafraum zum Kopfball (8.). Nach 13 Minuten war es dann geschehen: Robben brachte einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, der Ex-Hamburger Daniel van Buyten, der überraschend für Jerome Boateng in der Startelf der Bayern stand, schraubte sich in die Lüfte und köpfte das Leder zum 1:0 in die Maschen. Drobny hatte keine Abwehrchance.
Robben mit Weltklasse-Tor
Nach 74 Sekunden prüfte Stürmer Mario Gomez das erste Mal HSV-Keeper Jaroslav Drobny mit einem Schuss. Auch Arjen Robben kam wenig später völlig frei im Strafraum zum Kopfball (8.). Nach 13 Minuten war es dann geschehen: Robben brachte einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum, der Ex-Hamburger Daniel van Buyten, der überraschend für Jerome Boateng in der Startelf der Bayern stand, schraubte sich in die Lüfte und köpfte das Leder zum 1:0 in die Maschen. Drobny hatte keine Abwehrchance.
Robben mit Weltklasse-Tor
So auch beim 2:0. Als nach einem schnell ausgeführten Einwurf die Hintermannschaft überrumpelt wurde und Ribery nach zwei Hüftwacklern aus gut zehn Meter flach ins lange Eck an Diekmeiers Beinen vorbei zum 2:0 einnetzte. Die Taktik des HSV war damit komplett hinfällig. Es folgte eine zehnminütige Verschnaufpause. Dann rollte der Bayern-Express wieder: Ein Schuss von Ribery wurde abgeblockt (27.), ein Kopfball von Gomez lenkte Drobny mit einem tollen Reflex über das Tor (32.). Dann war es erneut der überragende Robben, der in der 34. Minute zu einem Sololauf ansetzte. Aogo hatte bereits in der siebten Minute nach einem harten Einsteigen die gelbe Karte gesehen.
Doch auch mit der Hilfe von Jansen konnte der Linksverteidiger den Niederländer bei seinem Dribbling nicht aufhalten. Mit Glück landete der Ball nämlich wieder bei Robben, der dadurch fei vor Drobny auftauchte und ihn mit einem fantastischen Heber überwand. Traumtor zum 3:0! Die Messe war gelesen. Gut, dass Thomas Müller in der 43. Minute noch der Pfosten im Wege stand und in der letzten Minute der ersten Halbzeit Drobny aufpasste und seinen Sololauf am Strafraum abblockte. Und der HSV? Der hatte in der ersten Halbzeit zwar einige Ecken, aber nur eine echte Torchance. Nach Pass von Heiko Westermann prüfte Dennis Diekmeier in der 29. Minute Manuel Neuer mit einem Schuss, den der Bayern-Keeper zur Ecke lenken konnte. Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten 0:3 ging es in die Kabine.
Gleiches Bild in der zweiten Halbzeit
Doch auch mit der Hilfe von Jansen konnte der Linksverteidiger den Niederländer bei seinem Dribbling nicht aufhalten. Mit Glück landete der Ball nämlich wieder bei Robben, der dadurch fei vor Drobny auftauchte und ihn mit einem fantastischen Heber überwand. Traumtor zum 3:0! Die Messe war gelesen. Gut, dass Thomas Müller in der 43. Minute noch der Pfosten im Wege stand und in der letzten Minute der ersten Halbzeit Drobny aufpasste und seinen Sololauf am Strafraum abblockte. Und der HSV? Der hatte in der ersten Halbzeit zwar einige Ecken, aber nur eine echte Torchance. Nach Pass von Heiko Westermann prüfte Dennis Diekmeier in der 29. Minute Manuel Neuer mit einem Schuss, den der Bayern-Keeper zur Ecke lenken konnte. Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten 0:3 ging es in die Kabine.
Gleiches Bild in der zweiten Halbzeit
So mancher der 6.000 mitgereisten HSV-Fans in der Allianz Arena und auch alle Rothosen-Anhänger zuhause vor dem Bildschirm hatten vielleicht insgeheim darauf gehofft, dass es in der zweiten Halbzeit ein anderes Spiel werden würde. Dies blieb aber ein frommer Wunsch. Die Bayern machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Müller (51.) und Tymoshchuk (53.) vergaben die ersten Möglichkeiten bereits kurz nach Wiederanpfiff. In der 56. Minute traf dann Mario Gomez aus abseitsverdächtiger Position aus spitzem Winkel flach zum 4:0. Auch in der Folgezeit konnte sich Drobny nicht über nachlassende Beschäftigung beschweren.
Gegen Gomez (59.), Robben (61.) oder Müller (64.) blieb der Tscheche aber Sieger bzw. die Bayern schlossen zu schwach ab. Mit weiterem Spielverlauf und zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten nahm das Tempo zunehmend ab und der HSV kam besser in die Partie. Die Münchner schalteten aufgrund des hohen Vorsprunges aber auch einige Gänge zurück. Chancen für die Rothosen blieben dennoch Mangelware. Es folgte noch der Auftritt von Ivica Olic. Der Ex-Hamburger scheiterte mit seinem ersten Kopfball an Drobny, doch traf in der gleichen Minute bei der anschließenden Flanke, ebenfalls mit dem Kopf, zum 5:0 (80.). Der HSV steuerte auf das Ergebnis vom vergangenen März zu. Dazu kam es dann aber doch nicht. Zum Glück, denn auch so warten eine Menge Aufgaben auf die HSV-Jungs und ihr Trainerteam.
Gegen Gomez (59.), Robben (61.) oder Müller (64.) blieb der Tscheche aber Sieger bzw. die Bayern schlossen zu schwach ab. Mit weiterem Spielverlauf und zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten nahm das Tempo zunehmend ab und der HSV kam besser in die Partie. Die Münchner schalteten aufgrund des hohen Vorsprunges aber auch einige Gänge zurück. Chancen für die Rothosen blieben dennoch Mangelware. Es folgte noch der Auftritt von Ivica Olic. Der Ex-Hamburger scheiterte mit seinem ersten Kopfball an Drobny, doch traf in der gleichen Minute bei der anschließenden Flanke, ebenfalls mit dem Kopf, zum 5:0 (80.). Der HSV steuerte auf das Ergebnis vom vergangenen März zu. Dazu kam es dann aber doch nicht. Zum Glück, denn auch so warten eine Menge Aufgaben auf die HSV-Jungs und ihr Trainerteam.
FC Bayern München: Neuer - Rafinha, van Buyten, Badstuber, Lahm - Tymoshchuk, Schweinsteiger - Robben (66.Alaba), T. Müller, Ribery (71.Olic) - Gomez (76.Petersen)
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier (68.Tesche), Mancienne, Bruma, Aogo - Rincón, Westermann, Jarolim, Jansen - Töre (68.Kacar), Son (87.Elia)
Tore: 1:0 van Buyten (13.), 2:0 Ribery (17.), 3:0 Robben (34.), 4:0 Gomez (56.), 5:0 Olic (80.)
Zuschauer: 69.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen)
Gelbe Karten: Tymoshchuk, Rafinha / Aogo, Westermann, Mancienne, Jansen
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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