| 06.11.2010 |
Ein fragwürdiger Elfmeter bringt die Gäste in Führung. Doch dank einer starken kämpferischen Leistung und den Treffern von Heiko Westermann und Mladen Petric gewinnt der HSV am Ende verdient mit 2:1.
Hamburg - Der Hamburger SV hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. In einer spannenden und intensiven Partie schlugen die Rothosen am Samstag (06.11.10) die TSG Hoffenheim mit 2:1 (1:1). Die Mannschaft von Trainer Armin Veh geriet vor 54.162 Zuschauern in der Imtech Arena bereits in der 6. Minute durch einen diskussionwürdigen Salihovic-Elfmeter mit 0:1 in Rückstand. Kapitän Heiko Westermann erzielte mit dem Halbzeitpfiff den 1:1-Ausgleich (45.). Mladen Petric sorgte mit seinem Tor in der 83. Minute für den viel umjubleten und verdienten 2:1-Endstand.
Die Liste der Ausfälle wurde in der Woche vor dem Spiel immer länger. Am Ende meldeten sich mit van Nistelrooy (Muskelfaserriss), Benjamin (Muskelfaserriss), Jansen (Zehenbruch), Rost (Aufbautraining nach Außenband-Anriss), Elia (Reha nach Fersenproblemen), Aogo (Reha nach Leistenoperation), Diekmeier (Fersen-Operation), Stepanek (Reha nach Kreuzbandriss), Castelen (Reha nach Knie-OP) und Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) gleich zehn Mann ab. Keine leichte Situation gegen ein starkes Hoffenheimer Team, das nahezu in Bestbesetzung anreiste. Lediglich Simunic fiel verletzt aus, dazu meldete sich kurzfristig noch Keeper Starke mit einer Bauchmuskelverletzung ab.
Früher Rückstand und Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff
Die Liste der Ausfälle wurde in der Woche vor dem Spiel immer länger. Am Ende meldeten sich mit van Nistelrooy (Muskelfaserriss), Benjamin (Muskelfaserriss), Jansen (Zehenbruch), Rost (Aufbautraining nach Außenband-Anriss), Elia (Reha nach Fersenproblemen), Aogo (Reha nach Leistenoperation), Diekmeier (Fersen-Operation), Stepanek (Reha nach Kreuzbandriss), Castelen (Reha nach Knie-OP) und Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) gleich zehn Mann ab. Keine leichte Situation gegen ein starkes Hoffenheimer Team, das nahezu in Bestbesetzung anreiste. Lediglich Simunic fiel verletzt aus, dazu meldete sich kurzfristig noch Keeper Starke mit einer Bauchmuskelverletzung ab.
Früher Rückstand und Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff
Nicht nur, dass die Hamburger aufgrund der vielen Verletzten und der deshalb ständig wechselnden Formationen nicht eingespielt waren - nach sechs Minuten gab es auch noch einen echten Dämpfer: Ba zog von links in den Strafraum, kollidierte mit Pitroipa - und Schiri Perl zeigte plötzlich auf den Elfmeterpunkt. Diskutable Entscheidung. Ganz im Gegensatz zum Strafstoß von Salihovic, der den Ball gnadenlos zur Hoffenheimer Führung unter die Latte knallte. Den Rothosen setzte dieser frühe Rückstand merklich zu, doch sie kämpften sich mehr und mehr in diese Partie zurück und ließen in der Folge kaum gute Aktionen der Gäste zu.
Zudem hatte Guerrero auf Seiten der Hamburger eine große Chance, als er Keeper Haas schon umkurvt hatte, den Ball aus spitzem Winkel jedoch nur ans Außennetz bugsieren konnte. Doch die Elf von Armin Veh blieb dran, suchte seine Chance - und fand sie Sekunden vor dem Pausenpfiff: Demel flankte, Petric zog volley ab und fand in der Mitte den aufgerückten Kapitän Westermann, der nur noch zum verdienten 1:1-Ausgleich und -Halbzeitstand einzuschieben brauchte.
HSV kämpft - Petric trifft
Zudem hatte Guerrero auf Seiten der Hamburger eine große Chance, als er Keeper Haas schon umkurvt hatte, den Ball aus spitzem Winkel jedoch nur ans Außennetz bugsieren konnte. Doch die Elf von Armin Veh blieb dran, suchte seine Chance - und fand sie Sekunden vor dem Pausenpfiff: Demel flankte, Petric zog volley ab und fand in der Mitte den aufgerückten Kapitän Westermann, der nur noch zum verdienten 1:1-Ausgleich und -Halbzeitstand einzuschieben brauchte.
HSV kämpft - Petric trifft
Nach dem Pausentee bot sich den knapp 55.000 Zuschauern ein anderes Bild. Der HSV, mit dem frischen Wind des Ausgleichs im Rücken, machte jetzt mächtig Druck, riss das Publikum mit, ließ die TSG nur noch ganz selten zur Entfaltung kommen und erarbeitete sich eine Velzahl torgefährlicher Offensivaktionen. Petric knapp drüber und Zentimeter an einer Pitroipa-Hereingabe vorbeirutschend, Guerrero zweimal daneben, dazu Son allein vor Haas - nur das Tor wollte nicht fallen trotz schöner Chancen. Wobei - die beste hatten die Hoffenheimer, als Ba einen Salihovic-Freistoß an die Latte drückte. So blieb es beim Remis und diesem im zweiten Durchgang höchstintensiven und spannenden Fußballspiel, das seinen krönenden Abschluss noch vor sich hatte: In der 83. Minute landete der Ball nach einer schönen Ballstafette über Trochowski und Guerrero bei Zé Roberto, der mustergültig flankte und Petric fand - das 2:1 mit einem wuchtigen Kopfball ins untere Eck.
Spätestens jetzt stand der Volkspark kopf, nachdem die Rothosen diese Partie, die so bitter begann, mit einem Kraftakt und unbändigem Willen gedreht hatten. Mit dieser breiten Brust und der Unterstützung der Fans ließen die Rothosen in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und sicherten sich knapp aber verdient die drei wichtigen Punkte.
Spätestens jetzt stand der Volkspark kopf, nachdem die Rothosen diese Partie, die so bitter begann, mit einem Kraftakt und unbändigem Willen gedreht hatten. Mit dieser breiten Brust und der Unterstützung der Fans ließen die Rothosen in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und sicherten sich knapp aber verdient die drei wichtigen Punkte.
Hamburger SV: Drobny - Demel, Westermann, Mathijsen, Zé Roberto - Kacar (80. Rincón), Jarolim - Pitroipa (74. Son), Trochowski - Petric, Guerrero
TSG 1899 Hoffenheim: Haas - Beck, Vorsah, Compper, Weis (85. Ibisevic) - Luiz Gustavo, Salihovic, Rudy - Ba, Mlapa (81. Sigurdsson), Obasi (64. Vukcevic)
Tore: 0:1 Salihovic (06.), 1:1 Westermann (45.), 2:1 Petric (83.)
Zuschauer: 54.162
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Gelbe Karten: Jarolim / Luiz Gustavo, Beck, Compper. Mlapa
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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