| 22.09.2010 |
Durch einen Treffer von Dzeko und ein Doppelpack von Graftite gewinnt der VfL Wolfsburg in Hamburg. Das Tor von Choupo-Moting zum zwischenzeitlichen Ausgleich war zu wenig.
Hamburg - Der Hamburger SV musste am Mittwochabend (22.09.10) die erste Niederlage der Saison einstecken. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh unterlag in der heimischen Imtech Arena vor 50.231 Zuschauern mit 1:3 (1:1) gegen den VfL Wolfsburg. Dzeko hatte die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung gebracht (15.). Maxim Choupo-Moting erzielte in der 27. Minute den verdienten Ausgleich für die Rothosen. Grafite stellte in mit einem Doppelschlag in der 71. und 78. Minute den 1:3-Endstand her. Es war angerichtet.
Das Wettertief hatte sich verzogen, tagsüber herrschten in Hamburg geradezu frühlingshafte Temperaturen und auch die Sonne gab ihr Bestes. Gute Voraussetzungen also für das dritte Nordderby binnen einer Woche, das der HSV gegen den VfL Wolfsburg bestritt. Nach dem Remis beim FC St. Pauli stellte Trainer Armin Veh auf drei Positionen um. Demel übernahm hinten rechts seine angestammte Position von Rincon, außerdem rückten Petric und Choupo-Moting in die Startelf, sie ersetzten Elia und Guerrero. Beide waren angeschlagen, und während der Niederländer auf der Bank Platz nahm, fehlte der Peruaner aufgrund seiner Wadenverletzung gänzlich im Kader der Hamburger.
Gleiches galt für Dennis Aogo (Schambeinentzündung), Dennis Diekmeier (Trainingsrückstand), Romeo Castelen (Reha nach Knie-Operation), Heung Min Son (Reha nach Mittelfußbruch) und Tunay Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Gäste-Trainer Steve McClaren fehlten Friedrich (Bandscheiben-Operation), Riether (Oberschenkelprobleme) und Ziani (Leistenprobleme).
Dzeko eiskalt - Choupo-Moting schlägt zurück
Das Wettertief hatte sich verzogen, tagsüber herrschten in Hamburg geradezu frühlingshafte Temperaturen und auch die Sonne gab ihr Bestes. Gute Voraussetzungen also für das dritte Nordderby binnen einer Woche, das der HSV gegen den VfL Wolfsburg bestritt. Nach dem Remis beim FC St. Pauli stellte Trainer Armin Veh auf drei Positionen um. Demel übernahm hinten rechts seine angestammte Position von Rincon, außerdem rückten Petric und Choupo-Moting in die Startelf, sie ersetzten Elia und Guerrero. Beide waren angeschlagen, und während der Niederländer auf der Bank Platz nahm, fehlte der Peruaner aufgrund seiner Wadenverletzung gänzlich im Kader der Hamburger.
Gleiches galt für Dennis Aogo (Schambeinentzündung), Dennis Diekmeier (Trainingsrückstand), Romeo Castelen (Reha nach Knie-Operation), Heung Min Son (Reha nach Mittelfußbruch) und Tunay Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Gäste-Trainer Steve McClaren fehlten Friedrich (Bandscheiben-Operation), Riether (Oberschenkelprobleme) und Ziani (Leistenprobleme).
Dzeko eiskalt - Choupo-Moting schlägt zurück
Der HSV drückte vom Anpfiff weg auf die Tube. Hier war ganz klar zu sehen, wie das Ziel für das zweite Nordderby lauete, nämlich drei Punkte. Immer wieder kamen die Hamburger über die Außenbahnen und setzten den VfL Wolfsburg gehörig unter Druck, allen voran Pitroipa bereitete den Niedersachsen Probleme. Und so ergab sich auch eine Vielzahl guter Chancen - doch das erste Tor schossen die Gäste. Erster Angriff, Flanke Pekarek, trockener Abschluss Dzeko, 0:1. Und das, obwohl die Rothosen das absolut spielbestimmende Team waren und Keeper Benaglio mächtig unter Dampf setzten.
Zwei Freistöße von Petric kratzte der Schweizer Nationalspieler gerade noch aus dem Eck, außerdem parierte er einen Kopfball von Choupo-Moting und guckte zwei Abschlüsse des aufgerückten Westermann gerade noch um den Pfosten. Doch trotz dieser Hamburger Drangphase stand nach einer Viertelstunde die 1:0-Führung der Wölfe. Aber der HSV ließ sich nicht beirren und berannte weiter das VfL-Tor. Und wurde belohnt! Wieder setzte sich Pitroipa auf rechts durch und bediente in der Mitte Choupo-Moting, der den Ball nach einer knappen halben Stunde zum hochverdienten 1:1 ins lange Eck köpfte. Und es blieb bis zum Pausenpfiff rasant, denn beide Teams versuchten weiter ihr Glück - und kamen zu je einer weiteren Top-Chance.
Während auf der einen Seite erneut Dzeko sich freistehlen konnte, mit seinem Lupfer aber am herauseilenden Rost scheiterte, versuchte es auf der anderen Seite van Nistelrooy sogar in der Horizontalen und hätte um ein Haar den Ball im Fallen über die Linie bugsiert. Klappte nicht ganz, deshalb ging es mit dem 1:1 in die Halbzeitpause.
Zwei Freistöße von Petric kratzte der Schweizer Nationalspieler gerade noch aus dem Eck, außerdem parierte er einen Kopfball von Choupo-Moting und guckte zwei Abschlüsse des aufgerückten Westermann gerade noch um den Pfosten. Doch trotz dieser Hamburger Drangphase stand nach einer Viertelstunde die 1:0-Führung der Wölfe. Aber der HSV ließ sich nicht beirren und berannte weiter das VfL-Tor. Und wurde belohnt! Wieder setzte sich Pitroipa auf rechts durch und bediente in der Mitte Choupo-Moting, der den Ball nach einer knappen halben Stunde zum hochverdienten 1:1 ins lange Eck köpfte. Und es blieb bis zum Pausenpfiff rasant, denn beide Teams versuchten weiter ihr Glück - und kamen zu je einer weiteren Top-Chance.
Während auf der einen Seite erneut Dzeko sich freistehlen konnte, mit seinem Lupfer aber am herauseilenden Rost scheiterte, versuchte es auf der anderen Seite van Nistelrooy sogar in der Horizontalen und hätte um ein Haar den Ball im Fallen über die Linie bugsiert. Klappte nicht ganz, deshalb ging es mit dem 1:1 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Der HSV wieder klar überlegen, Wolfsburg nur hinten drin - und auf einmal doch wieder in Führung. 70 Minuten war die Partie alt, als der VfL seinen ersten guten Angriff der zweiten Halbzeit startete. Schäfer marschierte über links, flankte flach und scharf in die Mitte, wo Grafite goldrichtig stand und zum 2:1 einschob. Bis dahin hatte sich der HSV ein Eckball-Verhältnis von sage und schreibe 13:1 und zwei richtig gute Chancen erarbeitet. Erst war Choupo-Moting wieder mit dem Kopf zur Stelle, zielte aber zu ungenau. Und dann kam Westermann ebenfalls mit dem Schädel an den Ball - und zielte zu genau, der Ball klatschte an den Pfosten.
Ja, so kann es eben manchmal gehen im Fußball! Doch erneut ließen die Rothosen sich nach dem unglücklichen Rückstand nicht hängen und drängten auf den Ausgleich, doch der Ball wollte einfach nicht rein. Immer wieder bekamen die Wölfe ein Bein zwischen Ball und Tor, im Notfall tats auch mal der Allerwerteste, mit dem Benaglio eine Viertelstunde vor Schluss das sichere 2:2 von Petric mehr zufällig als gewollt verhinderte. Und wenn ein Spiel so verläuft, dann verwundert es auch nicht mehr, wenn der VfL im direkten Gegenzug mit seinem vierten Torschuss den dritten Treffer erzielt - erneut durch Grafite. Und so gaben die Hamburger ein Spiel verloren, das auf gar keinen Fall hätte so ausgehen dürfen. Das endgültige Eckenverhältnis von 16:1 zugunsten des HSV sei hier nur als ein Beleg genannt. Doch im Fußball zählen am Ende eben immer noch Tore...
Ja, so kann es eben manchmal gehen im Fußball! Doch erneut ließen die Rothosen sich nach dem unglücklichen Rückstand nicht hängen und drängten auf den Ausgleich, doch der Ball wollte einfach nicht rein. Immer wieder bekamen die Wölfe ein Bein zwischen Ball und Tor, im Notfall tats auch mal der Allerwerteste, mit dem Benaglio eine Viertelstunde vor Schluss das sichere 2:2 von Petric mehr zufällig als gewollt verhinderte. Und wenn ein Spiel so verläuft, dann verwundert es auch nicht mehr, wenn der VfL im direkten Gegenzug mit seinem vierten Torschuss den dritten Treffer erzielt - erneut durch Grafite. Und so gaben die Hamburger ein Spiel verloren, das auf gar keinen Fall hätte so ausgehen dürfen. Das endgültige Eckenverhältnis von 16:1 zugunsten des HSV sei hier nur als ein Beleg genannt. Doch im Fußball zählen am Ende eben immer noch Tore...
Das Spiel im Stenogramm:
Hamburger SV: Rost - Demel, Westermann, Mathijsen, Jansen - Zé Roberto, Jarolim (75. Trochowski) - Pitroipa, Choupo-Moting (75. Elia), Petric - van Nistelrooy
VfL Wolfsburg: Benaglio - Pekarik, Kjaer, Barzagli, Schäfer - Josué (76. Madlung) - Hasebe, Kahlenberg (90. Johnsen) - Diego (88. Dejagah) - Grafite, Dzeko
Tore: 0:1 Dzeko (15.), 1:1 Choupo-Moting (27.), 1:2 Grafite (71.), 1:3 Grafite (78.)
Zuschauer: 50.231
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
Hamburger SV: Rost - Demel, Westermann, Mathijsen, Jansen - Zé Roberto, Jarolim (75. Trochowski) - Pitroipa, Choupo-Moting (75. Elia), Petric - van Nistelrooy
VfL Wolfsburg: Benaglio - Pekarik, Kjaer, Barzagli, Schäfer - Josué (76. Madlung) - Hasebe, Kahlenberg (90. Johnsen) - Diego (88. Dejagah) - Grafite, Dzeko
Tore: 0:1 Dzeko (15.), 1:1 Choupo-Moting (27.), 1:2 Grafite (71.), 1:3 Grafite (78.)
Zuschauer: 50.231
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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