| 11.09.2010 |
Der HSV trennt sich mit 1:1 vom 1. FC Nürnberg. Mathijsen trifft für die Rothosen zur Führung. Pinola gleicht für die Gäste aus.
Hamburg - Der Hamburger SV hat am 3. Bundesliga-Spieltag unentschieden gespielt. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh trennte sich am Samstag (11.09.10) vor 54.099 Zuschauern in der Imtech Arena mit 1:1 (0:0) vom 1. FC Nürnberg. Joris Mathijsen hatte die Rothosen in der 61. Minute nach einem Eckball in Führung gebracht. Pinola glich für die sehr defensiv eingestellten Gäste in der 82. Minute vom Elfmeterpunkt aus.
Die Marschroute war klar: der dritte Dreier der Saison sollte her, um den Uraltrekord von 1974 einzustellen. Dabei konnten sich die Rothosen auf die Unterstützung ihrer Anhänger verlassen, denn die Imtech Arena war auch gegen den durchwachsen gestarteten Club wieder fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf den Zuschauerrängen platznehmen mussten auch Mladen Petric (Oberschenkel-Verhärtung), Dennis Aogo (Trainingsrückstand), Romeo Castelen (Knorpel-OP), Heung Min Son (Mittelfußbruch), Dennis Diekmeier (HSV II) und Tunay Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Bei den Nürnbergern fehlte lediglich Okotie (Trainingsrückstand).
Die Partie begann schleppend. Das lag in erster Linie daran, dass der 1. FC Nürnberg dem HSV die Intiative überließ, sich aber ab 30 Meter vor dem eigenen Tor dermaßen massiv aufbaute, dass es für die Hamburger zwar den Großteil an Ballbesitzt, aber leider kein Durckommen gab. Und wenn doch, dann fehlte entweder eine Fußspitze, wie bei Ruud van Nistelrooy, oder aber die nötige Präzision, wie bei Guerrero. Beide Male landete der Ball knapp neben dem Tor. Noch knapper war es auf der anderen Seite, denn auch die Nürnberger kamen in der ersten Hälfte trotz der immens defensiven Ausrichtung zu zwei richtig guten Chancen. Erst jagte Eigler den Ball aus 20 Metern ans Lattenkreuz, dann verstolperte Bunjaku den Ball freistehend vor Frank Rost, so dass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Joris zur Führung
Die Marschroute war klar: der dritte Dreier der Saison sollte her, um den Uraltrekord von 1974 einzustellen. Dabei konnten sich die Rothosen auf die Unterstützung ihrer Anhänger verlassen, denn die Imtech Arena war auch gegen den durchwachsen gestarteten Club wieder fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf den Zuschauerrängen platznehmen mussten auch Mladen Petric (Oberschenkel-Verhärtung), Dennis Aogo (Trainingsrückstand), Romeo Castelen (Knorpel-OP), Heung Min Son (Mittelfußbruch), Dennis Diekmeier (HSV II) und Tunay Torun (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Bei den Nürnbergern fehlte lediglich Okotie (Trainingsrückstand).
Die Partie begann schleppend. Das lag in erster Linie daran, dass der 1. FC Nürnberg dem HSV die Intiative überließ, sich aber ab 30 Meter vor dem eigenen Tor dermaßen massiv aufbaute, dass es für die Hamburger zwar den Großteil an Ballbesitzt, aber leider kein Durckommen gab. Und wenn doch, dann fehlte entweder eine Fußspitze, wie bei Ruud van Nistelrooy, oder aber die nötige Präzision, wie bei Guerrero. Beide Male landete der Ball knapp neben dem Tor. Noch knapper war es auf der anderen Seite, denn auch die Nürnberger kamen in der ersten Hälfte trotz der immens defensiven Ausrichtung zu zwei richtig guten Chancen. Erst jagte Eigler den Ball aus 20 Metern ans Lattenkreuz, dann verstolperte Bunjaku den Ball freistehend vor Frank Rost, so dass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Joris zur Führung
Rost sollte Schieber zu Fall gebracht haben. Wie auch immer - Pinola verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich. Dieser unberechtigte Elfmeter war der Startschuss für eine hitzige und spannende Schlussphase, in der sich jedoch bis auf den Platzverweis für Nürnbergs Trainer Dieter Hecking nicht mehr allzu viel tat. So wurde es leider nichts mit dem Einstellen des Hamburger Uraltrekords - sieben Punkte aus den ersten drei Spielen sind aber dennoch aller Ehren wert.
Das Spiel im Stenogramm:
Hamburger SV: Rost - Demel, Westermann, Mathijsen, Jansen - Zé Roberto, Jarolim (86. Kacar) - Pitroipa (86. Choupo-Moting), Trochowski (56. Elia), Guerrero - van Nistelrooy
1. FC Nürnberg: Schäfer - Judt, Nilsson, Wolf, Pinola - Cohen (80. Vidosic), Simons - Eigler, Gündogan (69. Hegeler), Bunjaku (69. Frantz) - Schieber
Tore: 1:0 Mathijsen (61.), 1:1 Pinola (82.)
Zuschauer: 54.099
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Dietz)
Gelbe Karten: Demel, Trochowski, Kacar / Nilsson, Wolf, Pinola
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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