| 11.04.2010 |
Der Hamburger SV hat am Sonntag gewonnen. Robert Tesche und Ruud van Nistelrooy waren für die Rothosen gegen den VfL Bochum erfolgreich.
Hamburg - Der Hamburger SV hat am 30. Spieltag der Bundesliga gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia besiegte den VfL Bochum vor 25.000 Zuschauern im rewirpowerSTADION mit 2:1 (1:1). Robert Tesche hatte die Rothosen in der 18. Minute nach einem Aogo-Eckball per Kopf in Führung gebracht. Dedic hatte noch vor dem Seitenwechsel für die Gastgeber ausgeglichen (33.). Die Labbadia-Elf agierte im zweiten Durchgang spielerisch überlegen und belohnte sich in der 88. Minute in Person von Ruud van Nistelrooy. Der Niederländer drückte eine Zé Roberto-Vorlage aus kurzer Distanz über die Linie.
Es ist ja mittlerweile ein bekannter Rhythmus für den HSV. Nach dem Einzug in das Europa League-Halbfinale am Donnerstagabend und der Rückkehr am Freitag, ging es für die Rothosen bereits am Samstag wieder mit dem Charterflieger in Richtung Ruhrgebiet. Nicht mit an Bord waren die verletzten Marcell Jansen, Eljero Elia und Romeo Castelen. Neben dem gesperrten Paolo Guerrero fehlte auch Jonathan Pitroipa. Der Mittelfeldmann brachte aus Lüttich eine angebrochene Rippe mit. Für den Mittelfeldakteur begann Tunay Torun. Robert Tesche blieb auf der rechten Seite im Team.
Tesche köpft ein
Auf dem Rasen spielte sich das Geschehen in den Anfangsminuten in der Hamburger Hälfte ab. Zwar musste Frank Rost nicht aktiv eingreifen, doch die Schüsse von Zlatko Dedic (4., 12.) und Joel Epalle (5.) gingen nicht allzu weit neben bzw. über das Gehäuse. Für die Rothosen war es Torun mit einem ersten Schussversuch (15.), den VfL-Keeper Heerwagen jedoch zur Seite klären konnte. Zwei Minuten später musste der Schlussmann die Kugel dann aber doch aus dem Netz holen. Nach einer schönen Ecke von Dennis Aogo köpfte Tesche zur HSV-Führung ein. Vorbereiter Aogo hatte in der 24. Minute dann sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch er zog, bereits im Strafraum, zu voreilig ab. Die Labbadia-Elf hatte die Partie in dieser Phase gut im Griff, war von der Spielanlage die bessere Mannschaft.
Sorgen musste man sich allerdings immer machen, wenn Dedic am Ball war. Sein Fernschuss aus der Anfangsphase ging ja noch drüber, doch die Einschläge kamen näher. Sein Knaller aus 33 Metern klatschte nämlich gegen den Pfosten, Rost stand regungslos auf der Linie und hätte aber auch gar nichts machen können (27.). Beim nächsten Versuch war es dann passiert. Der Stürmer traf mit einem Direktschuss aus 20 Metern zum Ausgleich (32.). Bitter für den HSV, hatte doch Mladen Petric kurz zuvor eine tolle Möglichkeit zur 2:0-Führung (30.).
Es ist ja mittlerweile ein bekannter Rhythmus für den HSV. Nach dem Einzug in das Europa League-Halbfinale am Donnerstagabend und der Rückkehr am Freitag, ging es für die Rothosen bereits am Samstag wieder mit dem Charterflieger in Richtung Ruhrgebiet. Nicht mit an Bord waren die verletzten Marcell Jansen, Eljero Elia und Romeo Castelen. Neben dem gesperrten Paolo Guerrero fehlte auch Jonathan Pitroipa. Der Mittelfeldmann brachte aus Lüttich eine angebrochene Rippe mit. Für den Mittelfeldakteur begann Tunay Torun. Robert Tesche blieb auf der rechten Seite im Team.
Tesche köpft ein
Auf dem Rasen spielte sich das Geschehen in den Anfangsminuten in der Hamburger Hälfte ab. Zwar musste Frank Rost nicht aktiv eingreifen, doch die Schüsse von Zlatko Dedic (4., 12.) und Joel Epalle (5.) gingen nicht allzu weit neben bzw. über das Gehäuse. Für die Rothosen war es Torun mit einem ersten Schussversuch (15.), den VfL-Keeper Heerwagen jedoch zur Seite klären konnte. Zwei Minuten später musste der Schlussmann die Kugel dann aber doch aus dem Netz holen. Nach einer schönen Ecke von Dennis Aogo köpfte Tesche zur HSV-Führung ein. Vorbereiter Aogo hatte in der 24. Minute dann sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch er zog, bereits im Strafraum, zu voreilig ab. Die Labbadia-Elf hatte die Partie in dieser Phase gut im Griff, war von der Spielanlage die bessere Mannschaft.
Sorgen musste man sich allerdings immer machen, wenn Dedic am Ball war. Sein Fernschuss aus der Anfangsphase ging ja noch drüber, doch die Einschläge kamen näher. Sein Knaller aus 33 Metern klatschte nämlich gegen den Pfosten, Rost stand regungslos auf der Linie und hätte aber auch gar nichts machen können (27.). Beim nächsten Versuch war es dann passiert. Der Stürmer traf mit einem Direktschuss aus 20 Metern zum Ausgleich (32.). Bitter für den HSV, hatte doch Mladen Petric kurz zuvor eine tolle Möglichkeit zur 2:0-Führung (30.).
Van Nisterooy entscheidet die Partie
Eine heikle Szene war dann ein klares Halten von Torschütze Dedic gegen Petric nach einem Eckball des HSV. Kein Bochumer hätte sich beschweren können, wenn Schiedsrichter Wolfgang Stark Elfmeter gegeben hätte. Doch er hatte die Szene wohl nicht gesehen. Ebenso wäre es keine Überraschung gewesen, wenn Ruud van Nistelrooy in der 74. Minute seine Mannschaft in Front geschossen hätte. David Jarolim hatte vorbildlich in den Raum gepasst und der Niederländer setzte sich gegen Anthar Yahia durch. Es waren nur Zentimeter, die fehlten. Glück hatten die Hamburger in der Schlussphase dann noch ein Mal bei einer Möglichkeiten von Christian Fuchs, dessen Lupfer nur knapp über Rost und das Tor flog (79.). Und was kam dann? Dann kam Ruuuuud! Zwei Minuten vor dem Abpfiff hielt er seinen rechten Fuß in eine scharfe Hereingabe von Zé Roberto - 2:1, der Auswärtssieg.
Das Spiel im Stenogramm:
VfL Bochum: Heerwagen - Pfertzel, Maltritz, Yahia, Bönig (89. Hashemian) - Maric, Dabrowski (57. Johansson) - Epallé (62. Fuchs), Holtby, Dedic - Sestak
Hamburger SV: Rost - Demel (63. Berg), Boateng, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Zé Roberto - Tesche (76. Rincón), Torun (46. Trochowski) - Petric, van Nistelrooy
Tore: 0:1 Tesche (18.), 1:1 Dedic (32.), 1:2 van Nistelrooy (88.)
Zuschauer: 25.000
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Gelbe Karten: Pfertzel, Sestak / Petric
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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