| 08.04.2010 |
Der Hamburger SV steht nach dem 3:1 gegen Standard Lüttich im Halbfinale der Europa League. Mladen Petric war der Doppelpack für die starke Labbadia-Elf erfolgreich. Guerrero erzielte in der Nachspielzeit den Endstand.
Hamburg - Der Hamburger SV steht im Halbfinale der Europa League. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gewann am Donnerstagabend vor 29.200 Zuschauern im Maurice-Dufrasne-Stadion mit 3:1 gegen Standard Lüttich. Mladen Petric hatte das Rückspiel in der 20. Minute mit seinem Kopfballtreffer eröffnet. de Camargo erzielte in der 32. Minute den 1:1-Ausgleich. Drei Minute später folgte der zweite Streich von Petric. Eine Aogo-Flanke beförderte der Angreifer per Fallrückzieher ins Standard-Gehäuse - sensationell!!! Im zweiten Durchgang agierte der HSV weiter feldüberlegen und hätte das Ergebnis durch Ruud van Nistelrooy noch höher gestalten können. Dies gelang Paolo Guerrero in der Nachspielzeit. Nach dieser starken Mannschaftsleistung ziehen die Rothosen zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale der Europa League ein. Dort trifft die Labbadia-Elf auf das Team vom FC Fulham, das sich gegen den VfL Wolfsburg durchsetzte.
Bruno Labbadia bekam von den angeschlagenen Spielern schon nach dem Abschlusstraining gute Nachrichten, so dass der HSV-Coach mit Joris Mathijsen, Zé Roberto, Mladen Petric und Ruud van Nistelrooy starten konnte. Neu ins Team kam Robert Tesche auf der rechten Mittelfeldseite. Standard konnte im Gegensatz zum Hinspiel von vor einer Woche wieder mit Mohamed Sarr und Benjamin Nicaise von Beginn planen. Die Zuschauer verwandelten das Stadion vom Anpfiff weg in einen Hexenkessel. Die Hamburger waren sofort darum bemüht, Ruhe in das Geschehen zu bekommen. Die erste Schusschance hatte jedoch Lüttich. Mehdi Carcela-Gonzalez prüfte Frank Rost vom der äußeren Strafraumkante (10.). Doch die Rothosen spielten wie von Labbadia verordnet mutig nach vorne. Und sie gingen in Führung. Eine schöne Linksflanke von Zé Roberto köpfte Petric in die Maschen (19.).
Traumtor von Petric
Mit der Führung im Rücken spielte es der HSV in den Minuten nach dem Treffer richtig gut. Standard wirkte geschockt, der Ball war nur bei Jarolim und Co. Zudem hatte Tesche eine gute Kopfballmöglichkeit (31.). Nach einer Standardsituation lag der Ball dann aber leider doch im HSV-Tor. Igor De Camargo konnte aus kurzer Distanz ausgleichen (33.). Was dann kam, war schlicht Weltklasse! Petric nahm quasi im Gegenzug eine erneute Linksflanke per Seitfallzieher direkt und brachte seine Mannschaft wieder in Front (33.) - ein unfassbarer Treffer. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es zwischen Rost und ein paar Lüttich-Spielern nochmal ein bisschen wild. Doch kurz danach pfiff Schiedsrichter Garcia die ersten 45 Minuten ab. Es war eine gute Hälfte des HSV, die verdient in Führung lagen.
Bruno Labbadia bekam von den angeschlagenen Spielern schon nach dem Abschlusstraining gute Nachrichten, so dass der HSV-Coach mit Joris Mathijsen, Zé Roberto, Mladen Petric und Ruud van Nistelrooy starten konnte. Neu ins Team kam Robert Tesche auf der rechten Mittelfeldseite. Standard konnte im Gegensatz zum Hinspiel von vor einer Woche wieder mit Mohamed Sarr und Benjamin Nicaise von Beginn planen. Die Zuschauer verwandelten das Stadion vom Anpfiff weg in einen Hexenkessel. Die Hamburger waren sofort darum bemüht, Ruhe in das Geschehen zu bekommen. Die erste Schusschance hatte jedoch Lüttich. Mehdi Carcela-Gonzalez prüfte Frank Rost vom der äußeren Strafraumkante (10.). Doch die Rothosen spielten wie von Labbadia verordnet mutig nach vorne. Und sie gingen in Führung. Eine schöne Linksflanke von Zé Roberto köpfte Petric in die Maschen (19.).
Traumtor von Petric
Mit der Führung im Rücken spielte es der HSV in den Minuten nach dem Treffer richtig gut. Standard wirkte geschockt, der Ball war nur bei Jarolim und Co. Zudem hatte Tesche eine gute Kopfballmöglichkeit (31.). Nach einer Standardsituation lag der Ball dann aber leider doch im HSV-Tor. Igor De Camargo konnte aus kurzer Distanz ausgleichen (33.). Was dann kam, war schlicht Weltklasse! Petric nahm quasi im Gegenzug eine erneute Linksflanke per Seitfallzieher direkt und brachte seine Mannschaft wieder in Front (33.) - ein unfassbarer Treffer. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es zwischen Rost und ein paar Lüttich-Spielern nochmal ein bisschen wild. Doch kurz danach pfiff Schiedsrichter Garcia die ersten 45 Minuten ab. Es war eine gute Hälfte des HSV, die verdient in Führung lagen.
Das Spiel im Stenogramm:
Standard Lüttich: Bolat - Camozzato, Victor Ramos, Sarr, Pocognoli - Witsel, Nicaise (89. Mangala), Carcela-Gonzalez (76. Dalmat) - de Camargo, Jovanovic - Mbokani
Hamburger SV: Rost - Demel, Boateng, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Tesche - Zé Roberto, Pitroipa (76. Trochowski) - Petric (67. Guerrero), van Nistelrooy (89. Berg)
Tore: 0:1 Petric (20.), 1:1 de Camargo (32.), 1:2 Petric (35.), 1:3 Guerrero (90.+3.)
Zuschauer: 29.200 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Oliveira Alves Garcia (POR)
Gelbe Karten: Camozzato, Victor Ramos, Mbokani, Pocognoli/ Jarolim, Rost, Aogo, Tesche, Demel
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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