| 16.04.2011 |
Beiden Teams gelang in 90 Minuten kein Treffer. Dennis Diekmeier klärte die beste Möglichkeit der Gäste in der 1. Halbzeit kurz vor der Linie.
Hamburg - Das Nordderby hat keinen Sieger hervorgebracht. Der Hamburger SV trennte sich am Samstagnachmittag (16.04.11) von Hannover 96 mit einem torlosen Unentschieden. In der ersten Hälfte hatten die Gäste in der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Imtech Arena die besseren Torchancen und hätten zur Halbzeit durchaus führen können. Im zweiten Durchgang erhöhten die Hamburger teilweise den Druck auf das 96-Tor, ein Treffer wollte aber dennoch nicht gelingen.
Optimale Bedingungen fanden die befreundeten Anhänger der beiden Klubs vor, als sie am Samstagnachmittag in den Volkspark strömten. Sonnenschein, angenehme Frühlingstemperaturen und das Nordderby vor der Brust - Fußballerherz, was willst du mehr? Drei Punkte! Die zumindest waren das Ziel von beiden Teams im Kampf um die europäischen Plätze. Hannover ging hierbei als Tabellendritter ins Rennen - und mit dem Wissen, so etwas wie der Angstgegner der Rothosen zu sein. Denn gegen 96 gelang dem großen HSV in den letzten sieben Heimspielen nur ein Sieg.
Optimale Bedingungen fanden die befreundeten Anhänger der beiden Klubs vor, als sie am Samstagnachmittag in den Volkspark strömten. Sonnenschein, angenehme Frühlingstemperaturen und das Nordderby vor der Brust - Fußballerherz, was willst du mehr? Drei Punkte! Die zumindest waren das Ziel von beiden Teams im Kampf um die europäischen Plätze. Hannover ging hierbei als Tabellendritter ins Rennen - und mit dem Wissen, so etwas wie der Angstgegner der Rothosen zu sein. Denn gegen 96 gelang dem großen HSV in den letzten sieben Heimspielen nur ein Sieg.
Diese Bilanz sollte unbedingt aufgehübscht werden, wobei Mathijsen (Sprunggelenk), Demel (Magen-Darm-Grippe), Drobny (Handbruch), Stepanek und Castelen (beide Aufbautraining), Besic und Choupo-Moting (HSV II) sowie Benjamin und Rincón (nicht berücksichtigt) nicht mithelfen konnten. Bei Hannover fehlte lediglich Andreasen (Aufbautraining).
Diekmeier kurz vor der Linie
Diekmeier kurz vor der Linie
Dass es für beide Mannschaften um viel ging, war von der ersten Minute an zu spüren. Taktik und Ballsicherung standen zu Beginn auf der Agenda, bloß nicht in Rückstand geraten. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Torraumszenen in überschaubarem Rahmen. Dieses Nordderby lebte eindeutig von der Spannung! Zwei gute Gelegenheiten gab es zu Beginn jedoch auch, und zwar durch Ya Konan, der allerdings über das Tor köpfte, und Abdellaoue, der Rost bereits umkurvt hatte und seinen Meister erst in Diekmeier fand. Schon hierbei wurde deutlich, dass Hannover seine größte Stärke in den blitzschnell vorgetragenen Kontern besitzt, doch diese konnten die Hamburger in der Folge größtenteils unterbinden. Allerdings sprangen in der eigenen Offensive bis auf zwei Distanzschüsse von Kacar und Elia sowie einen Kopfball von Petric auch keine Hundertprozentigen heraus.
Elia mit bester Chance
Nach dem Seitenwechsel ging es sehr viel mehr rund, die Torraumszenen häuften sich, beide Teams wollten spürbar den Sieg, immer wieder lautstark angefeuert von den Fans. Petric einmal mit Wucht, einmal mit Gefühl - beide Male fehlte nicht viel bis zum Torjubel. Dazu eine tolle Gelegenheit von Elia, dessen Schuss gerade noch auf der Torlinie geblockt wurde, und ein parierter Schuss von Pitroipa - für den HSV lag ein Treffer ebenso in der Luft wie für die 96er. Die blieben nämlich mit ihren schnellen Gegenstößen jederzeit gefährlich, so dass Rost gleich zweimal alles aufbieten musste, um gegen Rausch und Ya Konan die Null zu halten. So blieb es bis zum Schlusspfiff extrem spannend, zumal beide Teams in der Endphase wirklich alles auf eine Karte setzen und es hin und her ging, immer den Torschrei schon auf den Lippen. Doch der blieb bis zum Schluss aus, so dass sich am Ende beide Teams mit dem einen Punkt begnügen mussten.
Elia mit bester Chance
Nach dem Seitenwechsel ging es sehr viel mehr rund, die Torraumszenen häuften sich, beide Teams wollten spürbar den Sieg, immer wieder lautstark angefeuert von den Fans. Petric einmal mit Wucht, einmal mit Gefühl - beide Male fehlte nicht viel bis zum Torjubel. Dazu eine tolle Gelegenheit von Elia, dessen Schuss gerade noch auf der Torlinie geblockt wurde, und ein parierter Schuss von Pitroipa - für den HSV lag ein Treffer ebenso in der Luft wie für die 96er. Die blieben nämlich mit ihren schnellen Gegenstößen jederzeit gefährlich, so dass Rost gleich zweimal alles aufbieten musste, um gegen Rausch und Ya Konan die Null zu halten. So blieb es bis zum Schlusspfiff extrem spannend, zumal beide Teams in der Endphase wirklich alles auf eine Karte setzen und es hin und her ging, immer den Torschrei schon auf den Lippen. Doch der blieb bis zum Schluss aus, so dass sich am Ende beide Teams mit dem einen Punkt begnügen mussten.
Hamburger SV: Rost - Diekmeier, Kacar, Westermann, Aogo - Jarolim - Torun (61. Pitroipa), Zé Roberto, Elia - Petric, van Nistelrooy
Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Haggui, Pogatetz, Schulz - Schmiedebach, Pinto - Stindl, Rausch - Ya Konan, Abdellaoue (85. Schlaudraff)
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Gelbe Karten: Jarolim / Stindl, Ya Konan, Pinto
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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