| 09.04.2011 |
Ruud van Nistelrooy traf per Foulelfmeter zur 1:0-Führung. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit traf der eingewechselte Blaszczykowski zum 1:1-Ausgleich.
Hamburg - Der HSV trennte sich am Samstag (09.04.11) vom Spitzenreiter Borussia Dortmund mit einem 1:1 (1:0). Die Mannschaft von Trainer Michael Oenning zeigte vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Imtech Arena von Beginn eine engagierte Leistung und ging durch einen von Ruud van Nistelrooy verwandelten Foulelfmeter (Hummels an Petric) in der 38. Minute mit 1:0 in Führung. Im zweiten Durchgang drückten die Dortmunder auf den Ausgleich und verzeichneten zahlreiche hochprozentige Torchancen, doch die Hamburger kämpften aufopferungsvoll. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit traf der eingewechselte Blaszczykowski zum 1:1-Ausgleich.
Der Tabellenführer und Fast-Meister Borussia Dortmund gab sich die Ehre. Und das bei perfektem Fußballwetter. 18 Grad, herrlicher Sonnenschein, optimaler Rasen - der Rahmen für dieses Topspiel hätte besser nicht sein können. Zumal die Hamburger mit dem festen Vorsatz antraten, die Liga und den Meisterschaftskampf mit einem Sieg noch einmal spannend zu machen. Dabei nicht mithelfen konnten Mathijsen (Sprunggelenksprobleme), Drobny (Handbruch), Stepanek und Castelen (beide Aufbautraining), Besic und Choupo-Moting (HSV II) sowie Tesche, Pitroipa, Benjamin und Rincón (alle nicht berücksichtigt). Bei den Gästen standen Kagawa (Mittelfußbruch) sowie Kehl und Kringe (Rückstand) nicht zur Verfügung.
Torchancen arme Anfangsphase
Der Tabellenführer und Fast-Meister Borussia Dortmund gab sich die Ehre. Und das bei perfektem Fußballwetter. 18 Grad, herrlicher Sonnenschein, optimaler Rasen - der Rahmen für dieses Topspiel hätte besser nicht sein können. Zumal die Hamburger mit dem festen Vorsatz antraten, die Liga und den Meisterschaftskampf mit einem Sieg noch einmal spannend zu machen. Dabei nicht mithelfen konnten Mathijsen (Sprunggelenksprobleme), Drobny (Handbruch), Stepanek und Castelen (beide Aufbautraining), Besic und Choupo-Moting (HSV II) sowie Tesche, Pitroipa, Benjamin und Rincón (alle nicht berücksichtigt). Bei den Gästen standen Kagawa (Mittelfußbruch) sowie Kehl und Kringe (Rückstand) nicht zur Verfügung.
Torchancen arme Anfangsphase
Die Partie begann umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, jeder Zweikampf wurde mit höchster Intensität geführt. Das führte dazu, dass die 57.000 Zuschauer in der ausverkauften Imtech Arena eine äußerst intensive, aber auch an Torchancen arme Anfangsphase erlebten. Erst nach einer halben Stunde konnten sich beide Seiten öfter Gefahr bringend in Szene setzen. Den Anfang machten die Dortmunder, als Barrios plötzlich frei durch war und Rost auch überwand, dies jedoch aus einer sehr knappen Abseitsposition heraus. Doch damit war der Schlagabtausch eröffnet, denn in der Folge mehrten sich die Torraumszenen - und der erste Treffer fiel auch.
Ruud trifft vom Punkt
Petric wurde im Strafraum regelwidrig gelegt, van Nistelrooy legte sich den Ball zurecht und versenkte nach 40 Minuten vom Elfmeterpunkt zur Hamburger Führung. Die stand jedoch ziemlich schnell auf der Kippe, denn der BVB antwortete und wäre beinahe noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich gekommen, doch nach einer außergewöhnlichen Billard-Ballstaffette zwischen Götze, Jarolim, erneut Götze, Kacar und am Ende Rost landete der Ball schließlich am Außennetz, so dass es mit der knappen 1:0-Führung in die Halbzeit ging.
Ruud trifft vom Punkt
Petric wurde im Strafraum regelwidrig gelegt, van Nistelrooy legte sich den Ball zurecht und versenkte nach 40 Minuten vom Elfmeterpunkt zur Hamburger Führung. Die stand jedoch ziemlich schnell auf der Kippe, denn der BVB antwortete und wäre beinahe noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich gekommen, doch nach einer außergewöhnlichen Billard-Ballstaffette zwischen Götze, Jarolim, erneut Götze, Kacar und am Ende Rost landete der Ball schließlich am Außennetz, so dass es mit der knappen 1:0-Führung in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der BVB den Druck - und wie! Der HSV war gezwungen, eine Abwehrschlacht zu liefern gegen immer wieder anrennende und auf den Ausgleich drängende Dortmunder. Dazu gehörte enormer Kampfgeist, ein großer Wille, ein begeisterndes Publikum - und eine gewisse Portion Glück. Denn Schwarz-Gelb erarbeitete sich einige gute Torchancen, von denen die meisten die vielbeinige HSV-Abwehr vereitelte, einige Frank Rost mit Glanztaten, und zwei auch das Aluminium: Einen Schuss von Piszczek lenkte Aogo an den linken Torpfosten, dazu knallte Barrios den Ball kurz darauf an die Latte. Und so ging es bis in die Schlussphase. Der HSV verteidigte mit aller Macht - und ab der 78. Minute nach Gelb-Rot gegen Ben-Hatira in Unterzahl - die knappe Führung.
Kuba trifft in der Nachspielzeit
Zwei, drei Kontergelegenheiten ergaben sich dabei auch noch, doch im Abschluss fehlte die letzte Kraft und Genauigkeit, so dass es wirklich bis zum Schluss hochspannend blieb. Doch die Fans unterstützten ihre Mannschaft so lautstark, die Spieler auf dem Rasen gaben ebenfalls alles - man glaubte fest daran, es gemeinsam schaffen zu können, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen! Doch dann kam die 93. Minute, als Schmelzer den Ball ein letztes Mal nach vorne schlug, und am langen Pfosten lauerte Kuba, der tatsächlich noch volley den Ausgleich besorgte. Es war quasi die letzte Aktion, die dem BVB den vom Spielverlauf her - seien wir ehrlich - hochverdienten Ausgleich brachte. Doch der Hamburger Wille und Kampfgeist hätte den Dreier ebenfalls gerechtfertigt. Doch so ist der Fußball. Und so kann sich jeder HSVer zumindest damit rühmen, dem Bald-Meister aus dem Pott einen großen Kampf geliefert und ihn bis an den Rand einer Niederlage gedrängt zu haben. Bis zur dritten Minute der Nachspielzeit...
Kuba trifft in der Nachspielzeit
Zwei, drei Kontergelegenheiten ergaben sich dabei auch noch, doch im Abschluss fehlte die letzte Kraft und Genauigkeit, so dass es wirklich bis zum Schluss hochspannend blieb. Doch die Fans unterstützten ihre Mannschaft so lautstark, die Spieler auf dem Rasen gaben ebenfalls alles - man glaubte fest daran, es gemeinsam schaffen zu können, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen! Doch dann kam die 93. Minute, als Schmelzer den Ball ein letztes Mal nach vorne schlug, und am langen Pfosten lauerte Kuba, der tatsächlich noch volley den Ausgleich besorgte. Es war quasi die letzte Aktion, die dem BVB den vom Spielverlauf her - seien wir ehrlich - hochverdienten Ausgleich brachte. Doch der Hamburger Wille und Kampfgeist hätte den Dreier ebenfalls gerechtfertigt. Doch so ist der Fußball. Und so kann sich jeder HSVer zumindest damit rühmen, dem Bald-Meister aus dem Pott einen großen Kampf geliefert und ihn bis an den Rand einer Niederlage gedrängt zu haben. Bis zur dritten Minute der Nachspielzeit...
Hamburger SV: Rost - Diekmeier, Kacar, Westermann, Aogo - Jarolim - Ben-Hatira, Zé Roberto, Elia (83. Demel) - Petric (90. Guerrero), van Nistelrooy (83. Jansen)
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender (80. Owomoyela), Sahin - Götze, Lewandowski (62. Kuba), Großkreutz - Barrios (77. Zidan)
Tore: 1:0 van Nistelrooy (39./FE), 1:1 Blaszczykowski (90+2)
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Gelbe Karten: - / Sahin,
Gelb-Rote Karten: Ben-Hatira (78.) / -
Rote Karten: - / -
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