| 19.03.2011 |
Mladen Petric mit einem Dreierpack und Änis Ben-Hatira stellten die Weichen schon zur Halbzeit auf Sieg. Auch Rekordspieler Zé Roberto durfte sich an seinem Ehrungstag per Elfmeter in die Torschützenliste eintragen.
Hamburg - Der HSV hat sich mit einem Kantersieg in die Erfolgsspur zurückgeschossen. Die Rothosen gewannen am Samstag (19.03.11) das Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 6:2 (4:0). Schon zur Halbzeit lag die Elf von Trainer Michael Oenning nach Toren von Änis Ben-Hatira (32.) und einem Dreierpack von Mladen Petric (12./38./43.) mit 4:0 in Front. Den ersten Treffer der Kölner durch Jajalo (50.) ließ Gojko Kacar postwendend den fünften Treffer folgen (52.). Das 6:1 erzielte dann der Rekordspieler Zé Roberto, der mit seinem Einsatz zu Sergej Barbarez als Ausländer mit den meisten Bundesligaspielen aufgeschlossen hat, mit einem Elfmeter (58.). Der 6:2-Endstand von Lukas Podolski war nur noch Ergebniskosmetik.
Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Michael Oenning hatten alle HSVer auf ein positives Signal gehofft. Dass es aber solch ein Spiel werden würde, damit konnte nun wirklich niemand rechnen. Schließlich ging es gegen den 1. FC Köln, eine der besten Rückrunden-Mannschaften, die in der Rückserie schon mehr Punkte (17) als in der gesamten Hinrunde (15) sammelte, während der HSV in den letzten beiden Spielen zusammen zehn Gegentore kassierte. Keine optimalen Voraussetzungen also. Doch am Ende kam alles anders.
Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Michael Oenning hatten alle HSVer auf ein positives Signal gehofft. Dass es aber solch ein Spiel werden würde, damit konnte nun wirklich niemand rechnen. Schließlich ging es gegen den 1. FC Köln, eine der besten Rückrunden-Mannschaften, die in der Rückserie schon mehr Punkte (17) als in der gesamten Hinrunde (15) sammelte, während der HSV in den letzten beiden Spielen zusammen zehn Gegentore kassierte. Keine optimalen Voraussetzungen also. Doch am Ende kam alles anders.
Der HSV präsentierte sich von der ersten Minute an hellwach und mit einem großen Teamgeist ausgestattet - bereits vor dem Anpfiff versammelten sich alle Spieler zum Kreis und schworen sich auf die 90 Minuten ein. Und die begannen wie gemalt, denn der HSV ging bereits nach zwölf Minuten in Führung. Ben-Hatira hatte sich am Strafraumeck wunderbar in Szene gesetzt und gekonnt abgeschlossen. Rensing bekam zwar noch die Finger an den Ball, doch Petric stand goldrichtig und schob zum 1:0 ein. Dies war der Startschuss zum Hamburger Sturmlaf, denn die Kölner kamen nun kaum mehr aus der eigenen Hälfte, es spielte hier nur ein Team.
Und das schraubte das Ergebnis bis zum Pausenpfiff noch bis auf 4:0 in die Höhe. Ben-Hatira zeigte, dass er es nicht nur als Vorbereiter kann und überwand Rensing mit einem Lupfer der Marke Tor des Monats zum 2:0, ehe Petric noch zwei Stück nachlegte. Einmal von van Nistelrooy in Szene gesetzt, einmal von Elia - per trockenem Schuss und mit dem Kopf erhöhte der Kroate mit seinen Treffern zwei und drei noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0.
Zé erzielt sein Rekord-Tor
Und das schraubte das Ergebnis bis zum Pausenpfiff noch bis auf 4:0 in die Höhe. Ben-Hatira zeigte, dass er es nicht nur als Vorbereiter kann und überwand Rensing mit einem Lupfer der Marke Tor des Monats zum 2:0, ehe Petric noch zwei Stück nachlegte. Einmal von van Nistelrooy in Szene gesetzt, einmal von Elia - per trockenem Schuss und mit dem Kopf erhöhte der Kroate mit seinen Treffern zwei und drei noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0.
Zé erzielt sein Rekord-Tor
So sollte es weitergehen. Hofften jedenfalls die HSV-Fans. Doch da spielten die Kölner nicht mit, denn die wollten sich ordentlich aus Hamburg verabschieden und schenkten das Spiel trotz des deutlichen Rückstands nicht komplett ab. Jajalo sorgte nach schönem Dribbling sogar für den Anschlusstreffer, den die Hamburger jedoch sofort konterten: Flanke Elia, Kopfball Kacar, 5:1 durch den Innenverteidiger. Danach krönte der Rekordhalter sein Jubiläumsspiel durch einen Elfmetertreffer, nachdem Petric im Sechzehner zu Fall gebracht worden war. Und so blieb es ein munteres Spiel, in dem der HSV soviel Spaß am Spiel gefunden hatte, dass er einfach weiter stürmte - und dabei mitunter das Verteidigen vergaß. So kam der FC erneut noch einmal heran, Podolski ließ die Hintermannschaft inklusive Rost stehen und schob zum 2:6 ein.
Doch der HSV ließ sich nicht beirren. Das sah alles so spielerisch leicht aus, dass die 57.000 Zuschauer in der ausverkauften Imtech Arena geradezu traurig waren, als Schiedsrichter Hartmann die Partie beendete. Mit stehenden Ovationen verabschiedete das Publikum die Mannschaft, die allen Hamburgern mit diesem Auftritt ein riesiges Geschenk gemacht hatte. Allen voran dem neuen Trainer.
Doch der HSV ließ sich nicht beirren. Das sah alles so spielerisch leicht aus, dass die 57.000 Zuschauer in der ausverkauften Imtech Arena geradezu traurig waren, als Schiedsrichter Hartmann die Partie beendete. Mit stehenden Ovationen verabschiedete das Publikum die Mannschaft, die allen Hamburgern mit diesem Auftritt ein riesiges Geschenk gemacht hatte. Allen voran dem neuen Trainer.
Hamburger SV: Rost - Diekmeier (55.Demel), Kacar, Mathijsen, Aogo - Westermann, Zé Roberto - Ben-Hatira (60.Son), Son - Petric, van Nistelrooy (82.Torun)
1. FC Köln: Rensing - Brecko, Mohamad, Pezzoni, Eichner - Jajalo, Petit (75.Makino) - Peszko (40.Chihi), Podolski, Lanig - Novakovic (82.Clemens)
Tore: 1:0 Petric (12.), 2:0 Ben-Hatira (32.), 3:0 Petric (38.), 4:0 Petric (43.), 4:1 Jajalo (50.), 5:1 Kacar (52.), 6:1 Zé Roberto (58.), 6:2 Podolski (62.)
Zuschauer: 56.456
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)
Gelbe Karten: van Nistelrooy / Lanig, Novakovic-
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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