| 06.03.2011 |
Hamburg - Der Hamburger SV hat das Heimspiel gegen Mainz 05 am Sonntagnachmittag (06.03.11) verloren. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh unterlag vor 49.462 Zuschauern in der Imtech Arena mit 2:4 (1:0). Marcell Jansen brachte die Rothosen vor der Pause mit einem Volleyschuss in Führung (18.). André Schürrle sorgte in der 56. Minute für den Ausgleich. Den erneuten Führungstreffer von Mladen Petric (59.) glichen die Gäste durch ein Eigentor von Gojko Kacar (61.) postwendend aus. Im Anschluss stellten Schürrle mit seinem zweiten Treffer (82.) und der eingewechselte Florian Heller (88.) den 4:2-Endstand her.
Am Sonntagabend stand der Kampf um Platz 5 im Fokus der Bundesliga. Die Hamburger, die im Hinspiel die sieben Spiele andauernde Siegesserie der Mainzer stoppten, wollten in der Tabelle zu den 05ern aufschließen. Dafür waren drei Punkte nötig. Drobny (Handbruch), Diekmeier, Stepanek und Castelen (alle Aufbautraining), Torun (Rotsperre aus der Regionalliga) sowie Elia, Choupo-Moting, Besic, Benjamin und Rincón (alle nicht berücksichtigt) konnten bei diesem Unterfangen nicht mitwirken. Bei Mainz 05 standen Allagui (Oberschenkelzerrung), Gopko (Oberschenkelzerrung), Karhan (Innenbandanriss im Knie) und Szalai (Außen- und Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung.
Am Sonntagabend stand der Kampf um Platz 5 im Fokus der Bundesliga. Die Hamburger, die im Hinspiel die sieben Spiele andauernde Siegesserie der Mainzer stoppten, wollten in der Tabelle zu den 05ern aufschließen. Dafür waren drei Punkte nötig. Drobny (Handbruch), Diekmeier, Stepanek und Castelen (alle Aufbautraining), Torun (Rotsperre aus der Regionalliga) sowie Elia, Choupo-Moting, Besic, Benjamin und Rincón (alle nicht berücksichtigt) konnten bei diesem Unterfangen nicht mitwirken. Bei Mainz 05 standen Allagui (Oberschenkelzerrung), Gopko (Oberschenkelzerrung), Karhan (Innenbandanriss im Knie) und Szalai (Außen- und Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung.
Den Gästen gehörte die Anfangsphase der Partie, irgendwie kamen Tuchels Mannen besser ins Spiel, ohne aber Kapital aus der anfänglichen Überlegenheit schlagen zu können. Zwei, drei gute Angriffe wurden gekonnt vorgetragen, brachten aber Rost und seinen Kasten nicht groß in Gefahr. Dafür klingelte es nach knapp 20 Minuten auf der anderen Seite - oder eben auch nicht. Einen Flankenball von Petric nahm Jansen an der Strafraumgrenze volley und sein Geschoss knallte an die Unterkante der Latte, von wo er ins Feld zurücksprang.
Jansen per Wembley-Tor zur Führung
Jansen per Wembley-Tor zur Führung
Enge Kiste, schwer zu erkennen, ob der Ball hinter der Linie war. Schiedsrichter Rafati entschied nach Absprache mit seinem Assistenten auf Tor, was sich nach dem Studium der TV-Bilder als Fehler herausstellte. Egal wie - der HSV führte und kam besser ins Spiel, ohne sich aber weitere Großchancen erspielen zu können. Dafür mussten Veh und sein Team zwei ganz brenzlige Situation überstehen: Eine Ecke nahm Bungert am ersten Pfosten mit der Hacke und zwang Rost zu einem Super-Reflex, den zweiten Versuch des Mainzers, diesmal mit einem Schuss, klärte Mathijsen kurz vor der Linie. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde es dann turbulent. Beide Teams spielten nach vorn, wollten den Sieg und zwangen den Gegner zu Fehlern, wodurch sich auf beiden Seiten etliche Chancen ergaben. Und zwangsläufig Tore. Das erste machten die Gäste, bei denen sich Schürrle nach Fathi-Flanke im Luftduell gegen Aogo durchsetzte und nach einer knappen Stunde zum Ausgleich einköpfte. Dies war der Startschuss zu einer turbulenten letzten halben Stunde, denn nun waren die Hamburger an der Reihe - und gingen erneut in Führung. Kopfballablage von Petric auf Guererro, der nur prallen ließ und so erneut Hamburgs Nummer 10 in Position brachte. Petric fackelte nicht lange und schloss eiskalt zum 2:1 ab.
Mainz schlägt eiskalt zurück
Nach dem Seitenwechsel wurde es dann turbulent. Beide Teams spielten nach vorn, wollten den Sieg und zwangen den Gegner zu Fehlern, wodurch sich auf beiden Seiten etliche Chancen ergaben. Und zwangsläufig Tore. Das erste machten die Gäste, bei denen sich Schürrle nach Fathi-Flanke im Luftduell gegen Aogo durchsetzte und nach einer knappen Stunde zum Ausgleich einköpfte. Dies war der Startschuss zu einer turbulenten letzten halben Stunde, denn nun waren die Hamburger an der Reihe - und gingen erneut in Führung. Kopfballablage von Petric auf Guererro, der nur prallen ließ und so erneut Hamburgs Nummer 10 in Position brachte. Petric fackelte nicht lange und schloss eiskalt zum 2:1 ab.
Mainz schlägt eiskalt zurück
Das Spiel im Stenogramm:
Hamburger SV: Rost - Demel (83. van Nistelrooy), Mathijsen, Kacar, Aogo - Westermann, Zé Roberto - Jansen (46. Ben-Hatira), Pitroipa (46. Trochowski) - Guerrero, Petric
1. FSV Mainz 05: Müller - Bungert, Svensson, Noveski, Fathi - Polanski, Kirchhoff, Soto (86. Fuchs) - Ivanschitz (46. Holtby) - Risse (83. Risse), Schürrle
Tore: 1:0 Jansen (18.), 1:1 Schürrle (56.), 2:1 Petric (59.), 2:2 Kacar (61./ET), 2:3 Schürrle (82.), 2:4 Heller (84.)
Zuschauer: 49.462
Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Gelbe Karten: Pitroipa, Mathijsen / Svensson, Polanski
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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