In einer leidenschaftlichen Partie trafen Ruud van Nistelrooy und Jonathan Pitroipa für die Rothosen.
Hamburg - Der Hamburger SV hat sich am Sonntagnachmittag (21.03.10) mit einem Unentschieden von Schalke 04 getrennt. Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften HSH Nordbank Arena endete die leidenschaftlich geführte und spannende Partie am Ende mit einem 2:2 (1:0). Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia ging in der 40. Minute durch Ruud van Nistelrooy mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel glich Kevin Kuranyi zunächst für die Gäste aus (60.), ehe Ivan Rakitic per Foulelfmeter das 1:2 erzielte (68.). Für die nie aufsteckenden Rothosen traf der eingewechselte Jonathan Pitroipa zum verdienten 2:2-Ausgleich (77.).
Die Konkurrenten im Kampf um die Europa League-Plätze hatten am Samstag vorgelegt, deshalb war die Ausgangslage für den HSV klar: gegen Schalke sollten drei Punkte her. Kein leichtes Unterfangen, denn mit den Schalkern kam die defensiv beste Mannschaft der Liga in den Volkspark, wo die Knappen zuletzt im Oktober 2005 verloren hatten. Das Hinspiel begeisterte Fans und Experten gleichermaßen, 3:3 trennte man sich auf Schalke. Auf ein ähnlich mitreißendes Spiel hofften die Anhänger - und natürlich auch Bruno Labbadia, der wieder mal ziemlich improvisieren musste. Ihm fehlten Jerome Boateng (Oberschenkelprobleme), Tolgay Arslan (Bänderriss im Sprunggelenk), Eljero Elia (Sprunggelenks-Operation), Dennis Aogo (Adduktorenprobleme), Bastian Reinhardt (Aufbautraining nach Oberschenkel-Operation), Romeo Castelen (Aufbautraining nach Knie-Operation) und Paolo Guerrero (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Sein Gegenüber, Felix Magath, musste in Hamburg auf Pander, Jones (Aufbautraining) und Kenia (alle Aufbautraining) sowie Pliatsikas (Kreuzbandriss) verzichten.
van Nistelrooy mit dem 1:0
Die Konkurrenten im Kampf um die Europa League-Plätze hatten am Samstag vorgelegt, deshalb war die Ausgangslage für den HSV klar: gegen Schalke sollten drei Punkte her. Kein leichtes Unterfangen, denn mit den Schalkern kam die defensiv beste Mannschaft der Liga in den Volkspark, wo die Knappen zuletzt im Oktober 2005 verloren hatten. Das Hinspiel begeisterte Fans und Experten gleichermaßen, 3:3 trennte man sich auf Schalke. Auf ein ähnlich mitreißendes Spiel hofften die Anhänger - und natürlich auch Bruno Labbadia, der wieder mal ziemlich improvisieren musste. Ihm fehlten Jerome Boateng (Oberschenkelprobleme), Tolgay Arslan (Bänderriss im Sprunggelenk), Eljero Elia (Sprunggelenks-Operation), Dennis Aogo (Adduktorenprobleme), Bastian Reinhardt (Aufbautraining nach Oberschenkel-Operation), Romeo Castelen (Aufbautraining nach Knie-Operation) und Paolo Guerrero (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Sein Gegenüber, Felix Magath, musste in Hamburg auf Pander, Jones (Aufbautraining) und Kenia (alle Aufbautraining) sowie Pliatsikas (Kreuzbandriss) verzichten.
van Nistelrooy mit dem 1:0
Engagiert und zielstrebig begannen beide Mannschaften das Spiel, ohne aber ihre taktische Ausrichtung aus den Augen zu verlieren. Keine bedingungslose Offensive also, sondern eher - frei nach Otto Rehagel - die kontrollierte Variante. Aber auch die sorgte dafür, dass beide Teams im ersten Durchgang zu guten Torchancen kamen. Den Anfang machte der HSV, dem nach einer Viertelstunde nur wenige Zentimeter zur Führung fehlten. Ruud van Nistelrooy nahm eine Flanke von Piotr Trochowski im Fallen volley, aber der Ball rauschte knapp am langen Pfosten vorbei.
Doch die Kombi Trochowski/van Nistelrooy sollte sich später noch bewähren, denn nachdem Frank Rost mit vollem Körpereinsatz die größte Schalker Chance durch Kuranyi vereitelt hatte, ging der HSV kurz vor der Pause in Führung. Trochowski hämmerte einen Freistoß auf das Schalker Tor, Neuer konnte das Geschoss nicht festhalten und van Nistelrooy zeigte einmal mehr seinen Torriecher - er stand goldrichtig und vollendete zum 1:0-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel hatte erneut van Nistelrooy es auf dem Fuß, die Führung auszubauen, doch nach seinem Sololauf von der Mittellinie fehlte am Ende etwas die Kraft, der Abschluss landete am Außennetz. So blieb die Partie offen und spannend - und wurde wenig später ausgeglichen, ohne dass Schalke vehement auf das 1:1 gedrängt hätte. Doch ein abgefälschter Flankenball rutschte David Rozehnal unglücklich über den Schopf und Kuranyi nickte aus einem Meter Entfernung zum Ausgleich ein.
Pitroipa steht goldrichtig
Doch die Kombi Trochowski/van Nistelrooy sollte sich später noch bewähren, denn nachdem Frank Rost mit vollem Körpereinsatz die größte Schalker Chance durch Kuranyi vereitelt hatte, ging der HSV kurz vor der Pause in Führung. Trochowski hämmerte einen Freistoß auf das Schalker Tor, Neuer konnte das Geschoss nicht festhalten und van Nistelrooy zeigte einmal mehr seinen Torriecher - er stand goldrichtig und vollendete zum 1:0-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel hatte erneut van Nistelrooy es auf dem Fuß, die Führung auszubauen, doch nach seinem Sololauf von der Mittellinie fehlte am Ende etwas die Kraft, der Abschluss landete am Außennetz. So blieb die Partie offen und spannend - und wurde wenig später ausgeglichen, ohne dass Schalke vehement auf das 1:1 gedrängt hätte. Doch ein abgefälschter Flankenball rutschte David Rozehnal unglücklich über den Schopf und Kuranyi nickte aus einem Meter Entfernung zum Ausgleich ein.
Pitroipa steht goldrichtig
Doch damit nicht genug, denn Schalke bekam kurz darauf nach einem Einknicker Baumjohanns auch noch einen äußerst diskutablen Strafstoß zugesprochen - 2:1 durch Rakitic. Doch aufgeben galt für den HSV nicht, und nachdem Tomas Rincon artistisch auf der Torlinie per Kopf das 1:3 verhindert hatte, blies Hamburg zur Aufholjagd. Mit Erfolg, denn eine Viertelstunde vor Spielende konnte der gerade erst eingewechselte Jonathan Pitroipa eine hervorragende Vorarbeit Trochowskis aus kurzer Distanz zum 2:2 einschieben. Damit war die heiße und hektische Schlussphase eingeläutet, in der es rauf und runter ging, beide Teams noch vielversprechende Kontersituationen vorweisen konnten - doch am Ende blieb es beim insgesamt verdienten 2:2. Der Kampf um Schale, Champions- und Europa League-Plätze bleibt also weiter spannend.
Das Spiel im Stenogramm:Hamburger SV: Rost - Rincón, Rozehnal, Mathijsen, Jansen - Jarolim, Zé Roberto - Torun (71. Pitroipa), Trochowski - Petric, van Nistelrooy (80. Berg)
FC Schalke 04: Neuer - Rafinha, Höwedes, Bordon, Schmitz - Westermann, Matip (61. Edu), Kluge (46. Baumjohann), Rakitic - Farfan, Kuranyi
Tore: 1:0 van Nistelrooy (40.), 1:1 Kuranyi (60.), 1:2 Rakitic (68./FE), 2:2 Pitroipa (77.)
Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Gelbe Karten: Jansen, / Kluge, Höwedes
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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