| 16.01.2010 |
Der Hamburger SV hat die Winterpause gut überstanden. Am Samstag gewann das Team von Bruno Labbadia mit 2:0 gegen den SC Freiburg. Jansen und Petric waren für die Rothosen erfolgreich.
Hamburg - Der Hamburger SV ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gewann am Samstag (16.01.10) vor 51.448 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena gegen den SC Freiburg mit 2:0 (1:0). Marcell Jansen hatte die starken Gastgeber bereits in der 7. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Bis zum Seitenwechsel ließen die Rothosen zahlreiche gute Torchancen aus. Nach dem Pausentee stellte Mladen Petric in der 56. Minute den 2:0-Endstand her.
Minustemperaturen, tiefer Boden und eine lange Verletztenliste - der Rückrundenauftakt des HSV hätte durchaus unter einem besseren Stern stehen können. Denn mit Elia (Fußverletzung), Demel (Abstellung zum Afrika Cup), Pitroipa (Abstellung zum Afrika Cup), Boateng (Rotsperre), Zé Roberto (Aufbautraining nach Bänderanriss), Alex Silva (Trainings-Rückstand nach Kreuzbandriss), Bastian Reinhardt (Reha nach Muskelfaserriss), Romeo Castelen (Aufbautraining nach Knie-Operation), Miroslav Stepanek (Reha nach Knieverletzung), Collin Benjamin (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Paolo Guerrero (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fehlte gleich eine komplette Elf. Doch von diesen widrigen Umständen ließen sich die Rothosen wie schon in der Hinrunde nicht beirren und gaben eine klare Marschroute aus: Drei Punkte zum Auftakt!
Minustemperaturen, tiefer Boden und eine lange Verletztenliste - der Rückrundenauftakt des HSV hätte durchaus unter einem besseren Stern stehen können. Denn mit Elia (Fußverletzung), Demel (Abstellung zum Afrika Cup), Pitroipa (Abstellung zum Afrika Cup), Boateng (Rotsperre), Zé Roberto (Aufbautraining nach Bänderanriss), Alex Silva (Trainings-Rückstand nach Kreuzbandriss), Bastian Reinhardt (Reha nach Muskelfaserriss), Romeo Castelen (Aufbautraining nach Knie-Operation), Miroslav Stepanek (Reha nach Knieverletzung), Collin Benjamin (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Paolo Guerrero (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fehlte gleich eine komplette Elf. Doch von diesen widrigen Umständen ließen sich die Rothosen wie schon in der Hinrunde nicht beirren und gaben eine klare Marschroute aus: Drei Punkte zum Auftakt!
Dieses Unterfangen wurde von der ersten Minute an äußerst engagiert angegangen. Allein Mladen Petric besaß in den ersten fünf Minuten zwei vielversprechende Aktionen, die jedoch noch nicht den gewünschten Erfolg brachten. Für den sorgte dann aber in der siebten Spielminute Marcell Jansen. Der Linksfuß, seit Wochen in bestechender Form, vollendete ein Jarolim-Zuspiel eindrucksvoll mit einem Vollspannstoß aus 15 Metern zur frühen Führung. So schien der HSV auf dem rechten Weg, den das Team von Bruno Labbadia konsequent weiter beschritt.
Etliche gute Kombinationen mit viel Zug zum Tor sorgten für gefahrbringende Aktionen vor dem Freiburger Tor - einzig der Abschluss wollte nicht wie gewünscht gelingen.Tunay Torun besaß gleich zwei dieser Chancen, setzte den Ball jedoch beide Male knapp neben das Tor. Und auch Piotr Trochowski und Mladen Petric war das Schussglück nicht hold, so dass für die Hausherren vor der Halbzeit kein Treffer mehr notiert werden konnte. Dass es dennoch zur Pausenführung langte, verdankten die Hamburger Stefan Reisinger, denn der Freiburger setzte kurz vor dem Abpfiff der ersten 45 Minuten den Ball aus drei Metern über das leere Tor.
Petric macht den Deckel drauf
Diesen kleinen Weckruf hatten die Hanseaten nicht verschlafen und begannen den zweiten Durchgang sehr munter. Und erneute dauerte es keine zehn Minuten, ehe das nächste Tor bejubelt werden konnte. Piotr Trochowski trickste auf rechts zwei Gegenspieler aus und flankte in den Strafraum, wo Mladen Petric das Luftloch von Du Ri Cha dankend annahm und aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhte. Ab diesem Zeitpunkt war zu spüren, dass die Breisgauer ihre Chancen auf einen Punkterfolg bestenfalls noch als minimal einschätzten, denn den Gästen fehlte es in der Folge an Überzeugung, so dass sie keine Akzente setzen konnten, um dem Spiel noch eine Wendung zu verleihen. Stattdessen diktierte der HSV das Geschehen, ließ Ball und Gegner laufen und keinen Zweifel daran aufkommen, welches Team als Sieger vom Platz gehen würde. Dennis Aogo und Piotr Trochowski hätten das Ergebnis gar noch in die Höhe schrauben können, zielten aber beide knapp links vorbei, so dass es bis zum Ende beim verdienten 2:0-Erfolg blieb.
Das Spiel im Stenogramm:
Hamburger SV: Rost - Rincón, Rozehnal, Mathijsen, Aogo - Tesche, Jarolim - Jansen, Trochowski - Torun (77. Berg), Petric
SC Freiburg: Pouplin - D.-R. Cha (74. Mujdza) , Butscher , Bastians , Mendy - Banovic , Makiadi - Abdessadki (65. Toprak), Caligiuri - Bechmann , Reisinger (57. Cissé)
Tore: 1:0 Jansen (07.), 2:0 Petric (56.)
Schiedsrichter: Lutz Wagner (Hofheim)
Zuschauer: 51.448
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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