| 12.02.2011 |
Der HSV gewinnt bei den Wölfen durch einen Foulelfmeter von Mladen Petric verdient mit 1:0. Die Rothosen präsentierten sich im Vergleich zum Spiel in Nürnberg deutlich verbessert.
Wolfsburg - Der HSV hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Rothosen gewannen am Samstag (12.02.11) beim VfL Wolfsburg mit 1:0 (1:0). Vor 25.000 Zuschauern in der Volkswagen Arena gelang Mladen Petric in der 33. Minute der Treffer des Tages per Foulelfmeter. Zuvor war der kroatische Angreifer von Simon Kjaer im Strafraum gelegt worden. Über die gesamte Spielzeit war die Elf von Trainer Armin Veh die aktivere Mannschaft mit den deutlich besseren Tormöglichkeiten. Die beste vergab Ruud van Nistelrooy freistehend in der 65. Minute. Am Ende war der Sieg knapp aber verdient.
In Wolfsburg hatte sich unter der Woche einiges getan. Steve McLaren musste sein Traineramt nach der Niederlage in Hannover an Pierre Littbarski abgeben, und der neue Chefcoach hatte sein Team für den Auftritt gegen den HSV gleich mal richtig heiß gemacht - und ganz nebenbei auch noch Superstar Diego suspendiert. Die große Wundertüte also für die Rothosen, die zum Start der Nordderby-Woche die drei Punkte anvisierten, zumal sich die Peronalsituation merklich entspannte. Es fehlten lediglich der gesperrte Kacar sowie die verletzten Diekmeier (Reha nach Fersen-Operation), Stepanek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Castelen (Aufbautraining nach Knie-OP). Zudem verzichtete Trainer Veh auf Choupo-Moting, Besic (HSV II), Son, Torun und Rincón (nicht berücksichtigt). Bei den Wolfsburgern fehlten neben besagtem Diego noch Riether (Innenbanddehnung), Cigerci (Mittelfußbruch) und Mandzukic (gebrochener Zeh).
In Wolfsburg hatte sich unter der Woche einiges getan. Steve McLaren musste sein Traineramt nach der Niederlage in Hannover an Pierre Littbarski abgeben, und der neue Chefcoach hatte sein Team für den Auftritt gegen den HSV gleich mal richtig heiß gemacht - und ganz nebenbei auch noch Superstar Diego suspendiert. Die große Wundertüte also für die Rothosen, die zum Start der Nordderby-Woche die drei Punkte anvisierten, zumal sich die Peronalsituation merklich entspannte. Es fehlten lediglich der gesperrte Kacar sowie die verletzten Diekmeier (Reha nach Fersen-Operation), Stepanek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Castelen (Aufbautraining nach Knie-OP). Zudem verzichtete Trainer Veh auf Choupo-Moting, Besic (HSV II), Son, Torun und Rincón (nicht berücksichtigt). Bei den Wolfsburgern fehlten neben besagtem Diego noch Riether (Innenbanddehnung), Cigerci (Mittelfußbruch) und Mandzukic (gebrochener Zeh).
Die Partie begann umkämpft. Beide Mannschaften schenkten keinen Meter Rasen her, viele intensiv geführte Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Bild. Torraumszenen? Mangelware! Bis Jansen nach 20 Minuten die erste nennenswerte Gelegenheit hatte, nachdem er von Aogo und Zé Roberto freigespielt worden war, den Ball jedoch per Lupfer knapp über den rechten Torwinkel hob. Doch diese Aktion schien ein Weckruf gewesen zu sein, denn in der Folge hatten die Rothosen deutlich mehr vom Spiel als der VfL und kamen durch einen satten Schuss von Petric zur zweiten guten Aktion, dieses Mal rauschte der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei.
Petric mit der Führung
Dazu noch der Kracher von Aogo, den Benaglio gerade noch um den Torpfosten lenken konnte - der HSV kam nun ins Rollen. Und nachdem Ben-Hatira nach Flanke von Petric schon einschussbereit am Fünfmeterraum stand, doch Friedrich noch irgendwie das Bein dazwischen bekam und den gefühlt schon im Netz zappelnden Ball entscheidend ablenkte, sorgte Petric nach einer guten halben Stunde für die verdiente Führung. Einen langen Diagonalball von van Nistelrooy nahm der Kroate im Sechzehner mit der Brust mit und konnte von Kjaer nur noch durch ein Foul am Einschießen gehindert werden - Elfmeter. Den verwandelte Petric höchstpersönlich eiskalt oben rechts zum 1:0. Und plötzlich war der VfL da!
Durch den Rückstand angestachelt spielten die Grün-Weißen nun offensiver, druckvoller und zielstrebiger. Ergebnis dessen waren einige vielversprechende Offensivaktionen, wobei Rost ein Mal sogar all sein Können aufbieten musste, um den Ausgleich zu verhindern, als Grafite in der 40. Minute plötzlich frei vor ihm auftauchte. Doch Rost parierte glänzend, so dass die Hamburger mit dieser 1:0-Führung in die Pause gehen konnten.
Ruud vergibt die Entscheidung
Petric mit der Führung
Dazu noch der Kracher von Aogo, den Benaglio gerade noch um den Torpfosten lenken konnte - der HSV kam nun ins Rollen. Und nachdem Ben-Hatira nach Flanke von Petric schon einschussbereit am Fünfmeterraum stand, doch Friedrich noch irgendwie das Bein dazwischen bekam und den gefühlt schon im Netz zappelnden Ball entscheidend ablenkte, sorgte Petric nach einer guten halben Stunde für die verdiente Führung. Einen langen Diagonalball von van Nistelrooy nahm der Kroate im Sechzehner mit der Brust mit und konnte von Kjaer nur noch durch ein Foul am Einschießen gehindert werden - Elfmeter. Den verwandelte Petric höchstpersönlich eiskalt oben rechts zum 1:0. Und plötzlich war der VfL da!
Durch den Rückstand angestachelt spielten die Grün-Weißen nun offensiver, druckvoller und zielstrebiger. Ergebnis dessen waren einige vielversprechende Offensivaktionen, wobei Rost ein Mal sogar all sein Können aufbieten musste, um den Ausgleich zu verhindern, als Grafite in der 40. Minute plötzlich frei vor ihm auftauchte. Doch Rost parierte glänzend, so dass die Hamburger mit dieser 1:0-Führung in die Pause gehen konnten.
Ruud vergibt die Entscheidung
Diese Führung wollten die Hamburger zu Beginn des zweiten Durchgangs sichern gegen einen Gegner, der zwar wütend, aber kopflos aus der Kabine kam. Zwei, drei Distanzschüsse auf das Tor von Frank Rost - ansonsten aber stand die Defensive des HSV sehr sicher und ließ nichts zu. Und nach vorne? Da setzte das Team von Veh feine Nadelstiche, wie in der 65. Minute, als Zé Roberto den Ball von links in den Strafraum passte und van Nistelrooy fand, doch Benaglio schmiss sich dem Niederländer entgegen und lenkte den Ball gerade noch auf das Tornetz. Das war eigentlich das sichere 2:0, so aber blieb es eng und spannend, obwohl die Rothosen die Partie weiterhin souverän und dominant gestalteten.
Rost hält die Null
Auch, als der mittlerweile recht verunsichert auftretende VfL so etwas wie eine Schlussoffensive startete. Rost, Mathijsen & Co. standen sehr sicher, machten den Laden hinten zu - und vorne lauerte der HSV auf Konter. Zwei davon hätten den beruhigenden zweiten Treffer bringen können, taten es aber nicht. Erst schlug Ben-Hatira nach toller Vorarbeit von Elia wenige Meter vor dem Kasten ein Luftloch, in der Schlussphase dann marschierte Petric auf und davon, wurde aber im letzten Augenblick noch abgedrängt und schließlich von Benaglio gestoppt. Machte aber nichts, denn den Wolfsburgern gelang es auch in der Schlussphase und der vierminütigen Nachspielzeit nicht, das Tor von Rost ernsthaft in Gefahr zu bringen, so dass die Rothosen zum Start der Derby-Woche einen knappen, aber überaus verdienten Auswärtssieg einfuhren.
Rost hält die Null
Auch, als der mittlerweile recht verunsichert auftretende VfL so etwas wie eine Schlussoffensive startete. Rost, Mathijsen & Co. standen sehr sicher, machten den Laden hinten zu - und vorne lauerte der HSV auf Konter. Zwei davon hätten den beruhigenden zweiten Treffer bringen können, taten es aber nicht. Erst schlug Ben-Hatira nach toller Vorarbeit von Elia wenige Meter vor dem Kasten ein Luftloch, in der Schlussphase dann marschierte Petric auf und davon, wurde aber im letzten Augenblick noch abgedrängt und schließlich von Benaglio gestoppt. Machte aber nichts, denn den Wolfsburgern gelang es auch in der Schlussphase und der vierminütigen Nachspielzeit nicht, das Tor von Rost ernsthaft in Gefahr zu bringen, so dass die Rothosen zum Start der Derby-Woche einen knappen, aber überaus verdienten Auswärtssieg einfuhren.
VfL Wolfsburg: Benaglio - Pekarik, Kjaer, Friedrich, Schäfer - Hasebe, Polak - Dejagah (64.Koo), Tuncay - Grafite (64.Mbokani), Helmes
Hamburger SV: Rost - Demel, Mathijsen (84.Benjamin), Westermann, Aogo - Jarolim, Zé Roberto - Jansen (61.Elia), Ben-Hatira - Petric, van Nistelrooy (79.Guerrero)
Tore: 0:1 Petric (FE., 33.)
Zuschauer: 30.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Gelbe Karten: Kjaer, Grafite, Polak, Friedrich / Aogo
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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