| 21.01.2011 |
Der Hamburger SV hat auch das zweite Spiel der Rückrunde gewonnen. Mladen Petric gelang der Treffer des Tages gegen die Eintracht.
Hamburg - Der Hamburger SV hat auch sein zweites Spiel in der Rückrunde gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh besiegte Eintracht Frankfurt am Freitagabend (21.01.11) vor 50.239 Zuschauern in der Imtech Arena mit 1:0 (0:0). Der eingewechselte Mladen Petric sorgte gegen sehr defensiv eingestellte Gäste in der 65. Minute mit seinem Treffer für Jubel im Lager der Rothosen.
Die Hoffnungen auf den dritten Sieg in Serie waren groß, schließlich kam mit der Eintracht aus Frankfurt soetwas wie ein Lieblingsgegner in die Imtech Arena. Vier der letzten sechs Bundesligaduelle konnte der HSV gewinnen und blieb ungeschlagen, die letzte Heimniederlage gegen die Hessen lag gar über zwölf Jahre zurück. Und so gingen die Rothosen die Partie selbstbewusst an, mit dem klaren Ziel: drei Punkte. Dabei nicht mithelfen konnten Jarolim (5. Gelbe Karte), Jansen (Grippe), Guerrero (Achillessehnenbeschwerden), Mathijsen (Aufbautraining nach Bänderriss), Diekmeier (Reha nach Fersen-OP), Benjamin (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Stepanek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Castelen (Aufbautraining nach Knie-OP). Den Gästen erging es nicht besser, Tzavellas, Kraus (beide Grippe), Chris (Rückenprobleme), Franz (Bauchmuskelriss), Russ (Meniskus-OP), Vasoski (Muskelbündelriss), Bajramovic (Achillessehnen-OP), Schwegler (5. Gelbe Karte) standen nicht zur Verfügung.
Druckvoller Start
Die Hoffnungen auf den dritten Sieg in Serie waren groß, schließlich kam mit der Eintracht aus Frankfurt soetwas wie ein Lieblingsgegner in die Imtech Arena. Vier der letzten sechs Bundesligaduelle konnte der HSV gewinnen und blieb ungeschlagen, die letzte Heimniederlage gegen die Hessen lag gar über zwölf Jahre zurück. Und so gingen die Rothosen die Partie selbstbewusst an, mit dem klaren Ziel: drei Punkte. Dabei nicht mithelfen konnten Jarolim (5. Gelbe Karte), Jansen (Grippe), Guerrero (Achillessehnenbeschwerden), Mathijsen (Aufbautraining nach Bänderriss), Diekmeier (Reha nach Fersen-OP), Benjamin (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Stepanek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Castelen (Aufbautraining nach Knie-OP). Den Gästen erging es nicht besser, Tzavellas, Kraus (beide Grippe), Chris (Rückenprobleme), Franz (Bauchmuskelriss), Russ (Meniskus-OP), Vasoski (Muskelbündelriss), Bajramovic (Achillessehnen-OP), Schwegler (5. Gelbe Karte) standen nicht zur Verfügung.
Druckvoller Start
Damit musste Trainer Michael Skibbe beinahe auf die komplette Viererabwehrkette verzichten, weshalb die Marschroute lautete: Abwehr stärken. Das sah dann so aus, dass vom Anpfiff weg bis auf Gekas keiner der Frankfurter so richtig offensiv ausgerichtet schien. Fenin, Meier und Altintop hätten diese Rolle ausfüllen können, waren aber ebenfalls komplett in der Defensive gebunden, da der HSV viel Druck entfachte und klar das Spiel bestimmte. Allerdings: die ganz große Gefahr entsprang dieser spielerischen Überlegenheit nicht. Zé Roberto, Elia und Ben-Hatira versuchten ihr Glück, doch ernsthaft in Gefahr geriet das vehement verteidigte Tor von Nikolov nicht, wohingegen sein Gegenüber Rost doch zweimal beherzt bei Kontern der Eintracht eingreifen musste, um gegen Gekas und Fenin zu klären. So ging es trotz einseitig verteilter Spielanteile torlos in die Halbzeitpause.
Petric lauerte richtig An den Ballbesitzverhältnissen änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts, doch die Qualität der herausgespielten Chancen erhöhte sich merklich. Den Anfang machte Elia, der nach einem gelungenen Angriff über links allein vor Nikolov stand, diesen aber unglücklich anschoss. Da hätte durchaus schon das 1:0 fallen dürfen, für das dann nach einer guten Stunde der eingewechselte Petric sorgte. Einen öffnenden Pass von Westermann nahm Ben-Hatira auf, setzte sich eindrucksvoll auf dem rechten Flügel durch und bediente mustergültig den in der Zentrale lauernden Kroaten.
Zum zweiten Mal zu Null
Der verdienten Führung folgten einige weitere gute Gelegenheiten, denn die Frankfurter mühten sich zwar redlich, waren aber - auch aufgrund der personell angespannten Situation - nicht in der Lage, das Spiel zu drehen. Stattdessen immer weiter der HSV: Petric verzog knapp und Nikolov parierte gegen van Nistelrooy. Da wäre durchaus das beruhigende zweite Tor drin gewesen, so aber blieb es bis zum Schluss bei diesem knappen 1:0, welches die Hamburger trotz engagierter Schlussoffensive der Gäste über die Zeit brachten und so den erhofften dritten Dreier in Folge feiern konnten.
Das Spiel im Stenogramm:
Hamburger SV: Rost - Demel, Kacar (35. Rincón), Westermann, Aogo - Trochowski, Zé Roberto - Pitroipa (46. Petric), Elia (88. Tesche) - Ben-Hatira, van Nistelrooy
Eintracht Frankfurt: Nikolov - Jung, Rode, Clark, Petkovic (80. Kittel) - Meier (33. Caio), Köhler - Ochs, Altintop, Fenin (73. Heller) - Gekas
Tore: 1:0 Petric (65.)
Zuschauer: 50.239
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Gelbe Karten: - / -
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
No comments:
Post a Comment