Am 33. Spieltag gewann der Hamburger SV mit 4:0 (3:0) gegen den 1. FC Nürnberg und betrieb somit ein wenig Wiedergutmachung für das Euroapokalaus in Fulham.
Hamburg - Der Hamburger SV hat sich mit einem Erfolg von seinen Heimfans verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Ricardo Moniz besiegte den 1. FC Nürnberg am Samstag in letzten Heimspiel der Saison vor 53.727 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena mit 4:0 (3:0). Jonathan Pitroipa hatte die Rothosen in der 10. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Noch vor dem Seitenwechsel sorgte Mladen Petric per Doppelpack (19./25.) für den 3:0-Pausenstand. Im zweiten Durchgang stellte der eingewechselte Ruud van Nistelrooy in der 73. Minuten den 4:0-Endstand her.
Ricardo Moniz hatte Schwerstarbeit zu leisten. Nicht einmal 48 Stunden nach dem bitteren Halbfinalaus von Fulham wartete in der Bundesliga der 1. FC Nürnberg. Für den abstiegsbedrohten Club aus dem Frankenland war die Devise klar, mit der er nach Hamburg gereist waren: Drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Um die bewarben sich aber auch die Rothosen – und Moniz schien vor dem Spiel die richtige Worte gefunden zu haben. Denn Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hatte die Partie kaum angepfiffen, da machten die Hausherren deutlich, in welche Richtung sich das Spielgeschehen an diesem Nachmittag größtenteils verlagern sollte – vor das Tor vor Nürnberg-Keeper Rafael Schäfer. Engagiert lief das Leder flüssig durch die HSV-Reihen, nichts war auf dem Feld zu merken von der Enttäuschung über das Aus in der Europa League. Stattdessen brannten die Rothosen zur Wiedergutmachung in der ersten halben Stunde geradezu ein Offensivfeuerwerk ab.
Powerplay HSV - 3:0 zur Halbzeit
Ricardo Moniz hatte Schwerstarbeit zu leisten. Nicht einmal 48 Stunden nach dem bitteren Halbfinalaus von Fulham wartete in der Bundesliga der 1. FC Nürnberg. Für den abstiegsbedrohten Club aus dem Frankenland war die Devise klar, mit der er nach Hamburg gereist waren: Drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Um die bewarben sich aber auch die Rothosen – und Moniz schien vor dem Spiel die richtige Worte gefunden zu haben. Denn Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hatte die Partie kaum angepfiffen, da machten die Hausherren deutlich, in welche Richtung sich das Spielgeschehen an diesem Nachmittag größtenteils verlagern sollte – vor das Tor vor Nürnberg-Keeper Rafael Schäfer. Engagiert lief das Leder flüssig durch die HSV-Reihen, nichts war auf dem Feld zu merken von der Enttäuschung über das Aus in der Europa League. Stattdessen brannten die Rothosen zur Wiedergutmachung in der ersten halben Stunde geradezu ein Offensivfeuerwerk ab.
Powerplay HSV - 3:0 zur Halbzeit
Erst vergaben Piotr Trochowski per Distanzschuss und Marcus Berg völlig freistehend vor dem Tor, in der neunten Minute aber macht Jonathan Pitroipa alles besser. Über Trochowski und Jarolim kommt das Leder zum Burkinaben, der mit einem Schuss ins Torwarteck zum Führungstreffer einnetzte. Es kam Stimmung auf, und die Rothosen legten nach. Jerome Boateng bedient den auf rechts durchgestarteten Guy Demel mit einem langen Ball, der Ivorer flankt in die Mitte, wo Mladen Petric überlegt in den linken Winkel einschiebt (19.). Das 2:0, und weiter ging die wilde HSV-Fahrt, denn sechs Minuten später musste Schäfer das Leder schon wieder aus dem eigenen Tor holen, nachdem Petric per Kopf den dritten Hamburger Treffer des Tages markiert hatte.
Die um den Klassenerhalt kämpfenden Nürnberger indisponiert, die Rothosen obenauf. Denn auch drei Tore waren den Hanseaten noch nicht genug. Zwar nahmen die Hausherren einen Gang raus, berannten Schäfer nach einer halben Stunde „nur“ noch im fünften Gang, erspielten sich jedoch weitere hochkarätige Möglichkeiten. Die Beste vergab Doppeltorschütze Petric nur zwei Minuten nach dem 3:0, als er frei vor Schäfer auftauchte, dieser jedoch endlich auch einmal einen Ball abwehren konnte. Mit Applaus verabschiedeten die gut 53.000 Zuschauer die Rothosen in die Pause, nachdem die Moniz-Elf im ersten Durchgang gegen allerdings erschreckend schwache Clubberer in allen Belangen überlegen war und auch in der Höhe von 3:0 völlig verdient führte.
"Van the Man" trifft - Reinhardt feiert Comeback
Die um den Klassenerhalt kämpfenden Nürnberger indisponiert, die Rothosen obenauf. Denn auch drei Tore waren den Hanseaten noch nicht genug. Zwar nahmen die Hausherren einen Gang raus, berannten Schäfer nach einer halben Stunde „nur“ noch im fünften Gang, erspielten sich jedoch weitere hochkarätige Möglichkeiten. Die Beste vergab Doppeltorschütze Petric nur zwei Minuten nach dem 3:0, als er frei vor Schäfer auftauchte, dieser jedoch endlich auch einmal einen Ball abwehren konnte. Mit Applaus verabschiedeten die gut 53.000 Zuschauer die Rothosen in die Pause, nachdem die Moniz-Elf im ersten Durchgang gegen allerdings erschreckend schwache Clubberer in allen Belangen überlegen war und auch in der Höhe von 3:0 völlig verdient führte.
"Van the Man" trifft - Reinhardt feiert Comeback
Hätte man erwartet, dass Gästetrainer Dieter Hecking seine Mannen in der Halbzeit noch einmal aufrichtet und die Nürnberger aggressiv aus der Kabine auf das Spielfeld zurückkehren würden, sah man sich getäuscht. Auch in Halbzeit zwei waren es nur die Hamburger, die ihr Heil in der Offensive suchten und Seelenkosmetik betrieben. Pitroipa und der eingewechselte Ruud van Nistelrooy vergaben, ehe der Holländer in der 74. Minute noch zu seinem Treffer kam. Zwar wurde „Van the Man“ von Schäfer abgedrängt, das hinderte den Angreifer aber nicht daran, seinen Killerinstinkt vor dem Tor einmal mehr unter Beweis zu stellen und den Ball am Nürnberger Schlussmann vorbei ins Tor spitzelte. Der Schlusspunkt unter eine überzeugende Leistung.
Durch das Stuttgarter Unentschieden gegen Mainz ist nun sogar der Sprung auf den Europapokal-Platz sechs wieder möglich, sollte am kommenden Wochenende im Nordderby bei Werder Bremen ein Sieg zum Saisonabschluss gelingen und die Schwaben zeitgleich gegen Hoffenheim verlieren. Hoffnung machte sich breit in der HSH Nordbank Arena, als die Rothosen nach dem Schlusspfiff den verdienten Applaus ihrer Anhänger bekamen. Besonders genoss diesen Bastian Reinhardt. Nach mehr als einem Jahr Abwesenheit feierte die Defensivkraft in der 73. Minute ihr Comeback und kam pünktlich zum Jubel über van Nistelrooys Tor auf den Platz.
Durch das Stuttgarter Unentschieden gegen Mainz ist nun sogar der Sprung auf den Europapokal-Platz sechs wieder möglich, sollte am kommenden Wochenende im Nordderby bei Werder Bremen ein Sieg zum Saisonabschluss gelingen und die Schwaben zeitgleich gegen Hoffenheim verlieren. Hoffnung machte sich breit in der HSH Nordbank Arena, als die Rothosen nach dem Schlusspfiff den verdienten Applaus ihrer Anhänger bekamen. Besonders genoss diesen Bastian Reinhardt. Nach mehr als einem Jahr Abwesenheit feierte die Defensivkraft in der 73. Minute ihr Comeback und kam pünktlich zum Jubel über van Nistelrooys Tor auf den Platz.
Hamburger SV: Rost - Demel (74. Reinhardt), Boateng, Mathijsen, Aogo (83. Rozehnal) - Jarolim, Zé Roberto - Trochowski, Pitroipa - Petric (69. van Nistelrooy), Berg
1. FC Nürnebrg: Schäfer - Diekmeier (77. Judt), Wolf, Nordtveit, Pinola - Ottl - Frantz, Eigler (61. Risse), Gündogan (34. Tavares), Bunjaku - Choupo-Moting
Tore: 1:0 Pitroipa (10.), 2:0 Petric (19.), 3:0 Petric (25.), 4:0 van Nistelrooy (73.)
Zuschauer: 53.727
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Gelbe Karten: Pitroipa, Jarolim / Diekmeier, Wolf
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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