Der HSV hat in Nürnberg eine starke Partie abgeliefert. Die Mannschaft von Bruno Labbadia gewann nach Treffern von Elia (2), Jansen und Torun mit 4:0.
Hamburg - Der Hamburger SV hat einen beeindruckenden Auswärts-Erfolg eingefahren. Das starke Team von Trainer Bruno Labbadia siegte vor 44.865 Zuschauern im easyCredit-Stadion gegen den 1. FC Nürnberg mit 4:0 (0:0). Nach einer überlegen geführten aber torlosen ersten Halbzeit brachte Eljero Elia die Rothosen in der 47. Minute in Führung. Der sehr agile Marcell Jansen sorgte in der 60. Minute für den zweiten Hamburger Treffer. Sechs Minuten später nahm sich Tunay Torun ein Herz und erzielte das sehenswerte 3:0 von der Strafraumkante. Elia stellte in der 74. mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Endstand für eine starke Hamburger Mannschaft her.
Selbstbewusst traten die Hamburger die Reise nach Nürnberg an. Im Frankenland sollte der ersehnte Dreier gelingen. Gutes Omen: Mladen Petric stand erstmals seit seiner schweren Verletzung aus dem Spiel gegen Hertha BSC Berlin wieder in der Startelf. Ganz ohne personelle Sorgen blieb Trainer Bruno Labbadia aber dennoch nicht, ihm fehlten mit Zé Roberto (Aufbautraining nach Bänderanriss), Jonathan Pitroipa (Adduktorenzerrung), Alex Silva (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Bastian Reinhardt (Aufbautraining nach Mittelfußbruch), Romeo Castelen (Aufbautraining nach Knie-Operation), Collin Benjamin (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Paolo Guerrero (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) sieben etablierte Kräfte. Auch Nürnberg-Coach Oenning hatte nicht alle Mann an Bord, ihm fehten neben Torhüter Schäfer (Sperre nach Sportgerichtsurteil) auch noch Judt (5. Gelbe Karte) und Risse (Trainingsrückstand).
Petric wieder in der Startelf
Von diesen personellen Aderlässen spürte man im Spiel jedoch nichts, denn beide Mannschaften legten engagiert und zielstrebig los und boten den Zuschauern eine sehr unterhaltsame Partie, in der auf Seiten des HSV besonders Mladen Petric immer wieder Torgefahr versprühte. Er war allein im ersten Durchgang für drei vielversprechende Aktionen verantwortlich, als er Hereingaben von Marcell Jansen und Dennis Aogo knapp über das Tor sowie einen Freistoß ebenso knapp daneben setzte. Hinzu kamen zwei gute Tormöglichkeiten durch den sehr auffälligen Jansen, doch das Tor wollte nicht fallen. Genauso sah es auf der anderen Seite aus, denn auch die Nürnberger kreierten gerade in der Anfangsphase gute Aktionen, die zweimal Eigler sowie einmal Bunjaku hätten besser nutzen können, doch immer stand Frank Rost im Weg und hielt seinen Kasten sauber. Somit ging es torlos in die Pause, allerdings ohne dass sich auch nur ein Zuschauer gelangweilt hätte.
Selbstbewusst traten die Hamburger die Reise nach Nürnberg an. Im Frankenland sollte der ersehnte Dreier gelingen. Gutes Omen: Mladen Petric stand erstmals seit seiner schweren Verletzung aus dem Spiel gegen Hertha BSC Berlin wieder in der Startelf. Ganz ohne personelle Sorgen blieb Trainer Bruno Labbadia aber dennoch nicht, ihm fehlten mit Zé Roberto (Aufbautraining nach Bänderanriss), Jonathan Pitroipa (Adduktorenzerrung), Alex Silva (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Bastian Reinhardt (Aufbautraining nach Mittelfußbruch), Romeo Castelen (Aufbautraining nach Knie-Operation), Collin Benjamin (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Paolo Guerrero (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) sieben etablierte Kräfte. Auch Nürnberg-Coach Oenning hatte nicht alle Mann an Bord, ihm fehten neben Torhüter Schäfer (Sperre nach Sportgerichtsurteil) auch noch Judt (5. Gelbe Karte) und Risse (Trainingsrückstand).
Petric wieder in der Startelf
Von diesen personellen Aderlässen spürte man im Spiel jedoch nichts, denn beide Mannschaften legten engagiert und zielstrebig los und boten den Zuschauern eine sehr unterhaltsame Partie, in der auf Seiten des HSV besonders Mladen Petric immer wieder Torgefahr versprühte. Er war allein im ersten Durchgang für drei vielversprechende Aktionen verantwortlich, als er Hereingaben von Marcell Jansen und Dennis Aogo knapp über das Tor sowie einen Freistoß ebenso knapp daneben setzte. Hinzu kamen zwei gute Tormöglichkeiten durch den sehr auffälligen Jansen, doch das Tor wollte nicht fallen. Genauso sah es auf der anderen Seite aus, denn auch die Nürnberger kreierten gerade in der Anfangsphase gute Aktionen, die zweimal Eigler sowie einmal Bunjaku hätten besser nutzen können, doch immer stand Frank Rost im Weg und hielt seinen Kasten sauber. Somit ging es torlos in die Pause, allerdings ohne dass sich auch nur ein Zuschauer gelangweilt hätte.
Jansen auf Elia - 4:0
Doch entmutigen ließ sich das Duo Elia/Jansen davon nicht, denn kurz darauf versuchten sie es noch einmal - dieses Mal mit mehr Erfolg. Pass Elia, Annahme und Schuss Jansen, und so stand es nach einer Stunde 2:0 für die Rothosen. Und die hörten nicht auf nach vorn zu spielen. Torun düpierte nur fünf Minuten später die komplette Nürnberger Deckung und schloss dieses traumhafte Solo mit einem nicht minder schönen und unhaltbaren Schuss in den Winkel ab. 3:0 - damit war das Spiel entschieden, aber noch nicht vorbei. Und deshalb legten die Hanseaten noch einmal nach und erhöhten durch den zweiten Treffer von Elia nach Zuspiel von Jansen auf 4:0 (74.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Nürnberger Stadion fest in Hamburger Hand - und zwar nicht nur auf dem Spielfeld. Die Fans feierten ihr Team lautstark und mit minutenlangen Gesängen. Die eingängigste Zeile: "Der HSV, der HSV, der HSV ist wieder da!" Wie wahr!
Das Spiel im Stenogramm:
1. FC Nürnberg: Stephan - Diekmeier, Wolf, Maroh, Pinola - Nordtveit - Frantz (65. Charisteas), Kluge, Mintal (65. Choupo-Moting), Eigler - Bunjaku
Hamburger SV: Rost - Demel, Boateng, Mathijsen, Aogo - Jarolim (80. Tavares), Rincón - Jansen, Elia (76. Trochowski) - Petric, Torun (76. Berg)
Tore: 0:1 Elia (47.), 0:2 Jansen (60.), 0:3 Torun (66.), 0:4 Elia (74.)
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Zuschauer: 44.865
Gelbe Karten: Bunjaku, Diekmeier, Pinola / Elia, Jarolim
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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