Zweimal ging der HSV in Hannover in Führung, musste sich am Ende dennoch nur mit einem Punkt zufrieden geben, da Stajner kurz vor Schluss mit einem fragwürdigen Foulelfmeter traf.
Hamburg - Der HSV bleibt auswärts weiter ungeschlagen. Am zwölften Spieltag trennte sich das Team von Bruno Labbadia im Nordduell von Hannover 96 mit 2:2-Unentschieden (1:2). Dabei gingen die Rothosen zweimal in Führung und kassierten den Ausgleich erst kurz vor dem Ende. Marcell Jansen brachte seine Farben in der 15. Minute nach sehenswerter Vorarbeit von Eljero Elia mit 1:0 in Führung. Nach dem Ausgleich von Ya Konan (28.) erzielte Elia kurz vor dem Seitenwechsel selbst das 2:1 (44.). Kurz vor dem Ende der Partie brachte Tomás Rincón Jiri Stajner im Strafraum zu Fall. Den diskutablen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst zum schmeichelhaften Ausgleich für Hannover 96 (88.).
Bruno Labbadia konnte drei Tage nach dem Europa League-Spiel gegen Celtic Glasgow (0:0) wieder auf Jerome Boateng zurückgreifen. Dieser übernahm die Position auf der rechten Seite der Viererkette, da es Guy Demel nach seinen Wadenproblemen noch nicht in den Kader schaffte. Der Ivorer saß nicht einmal auf der Bank. Auch in der Offensive rotierte der Übungsleiter. Für Marcus Berg und Jonathan Pitroipa begannen Eljero Elia und Tunay Torun im Sturmzentrum, dahinter sollten Marcell Jansen und Piotr Trochowski die Angreifer mit Pässen füttern. Ein Schachzug, der schon zu Beginn des Spiels seine Wirkung zeigte. Nach sechs Minuten war Elia seinem Bewacher Karim Haggui das erste Mal erwischt, sein Schlenzer aus halblinker Position ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Der HSV unterstrich dann abermals seinen Ruf als Team der ersten Viertelstunde. Nach 15 Minuten war Elia erneut Zweikampfsieger gegen Haggui, diesmal legte er quer auf den mitgelaufenen Jansen und der hatte aus kurzer Distanz keine Mühe zum 1:0 einzuschieben.
Elia mit Köpfchen
Bruno Labbadia konnte drei Tage nach dem Europa League-Spiel gegen Celtic Glasgow (0:0) wieder auf Jerome Boateng zurückgreifen. Dieser übernahm die Position auf der rechten Seite der Viererkette, da es Guy Demel nach seinen Wadenproblemen noch nicht in den Kader schaffte. Der Ivorer saß nicht einmal auf der Bank. Auch in der Offensive rotierte der Übungsleiter. Für Marcus Berg und Jonathan Pitroipa begannen Eljero Elia und Tunay Torun im Sturmzentrum, dahinter sollten Marcell Jansen und Piotr Trochowski die Angreifer mit Pässen füttern. Ein Schachzug, der schon zu Beginn des Spiels seine Wirkung zeigte. Nach sechs Minuten war Elia seinem Bewacher Karim Haggui das erste Mal erwischt, sein Schlenzer aus halblinker Position ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Der HSV unterstrich dann abermals seinen Ruf als Team der ersten Viertelstunde. Nach 15 Minuten war Elia erneut Zweikampfsieger gegen Haggui, diesmal legte er quer auf den mitgelaufenen Jansen und der hatte aus kurzer Distanz keine Mühe zum 1:0 einzuschieben.
Elia mit Köpfchen
Hannover zeigte sich geschockt und der HSV kontrollierte das Spielgeschehen in der AWD Arena nach Belieben. Mit der ersten gefährlichen Aktion der 96er musste aber auch Frank Rost hinter sich greifen. Torun stand bei einer Ecke von Djakpa zu weit weg von seinem Gegenspieler Ya Konan. Dieser nutzte die Freiheit aus und köpfte am ersten Pfosten zum Ausgleich in die Maschen. Zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft für die Gastgeber. Doch die Rothosen ließen sich dadurch nicht stoppen. Torun hatte in der 33. Minute bereits die erneute Führung auf dem Fuß, doch verpasste nach Kopfballvorlage von Zé Roberto nur knapp, als er am herauseilenden Enke vorbeispitzelte.
Das 2:1 besorgte dann der überragende Elia kurz vor dem Seitenwechsel. Einen Trochowski-Freistoß nickte der holländische Dribbelkünstler per Kopf aus kurzer Distanz gefühlvoll an Enke vorbei ins Netz. Damit waren die Kräfteverhältnisse wieder hergestellt.
Stajner trifft vom Punkt
Das 2:1 besorgte dann der überragende Elia kurz vor dem Seitenwechsel. Einen Trochowski-Freistoß nickte der holländische Dribbelkünstler per Kopf aus kurzer Distanz gefühlvoll an Enke vorbei ins Netz. Damit waren die Kräfteverhältnisse wieder hergestellt.
Stajner trifft vom Punkt
Alles sah nach einem Erfolg der Hamburger aus, doch dann kam die Aktion, die für großen Diskussionsstoff sorgte. Der eingewechselte Tomás Rincón brachte Jiri Stajner im Strafraum zu Fall, weil dieser auf den Venezolaner aufgelaufen war, Schiedsrichter Dr. Jochen Drees sah dies allerdings anders und zeigte auf den Punkt (86.). Nach langen Diskussionen verwandelte der Gefoulte den Elfmeter selbst zum 2:2-Ausgleich, den im Stadion eigentlich keiner mehr für möglich gehalten hatte. So musste sich das Team von Bruno Labbadia, der nach dieser Szene noch auf die Tribüne geschickt wurde, nur mit einem Zähler begnügen.
Das Spiel im Stenogramm:
Hannover 96: Enke - Cherundolo, Haggui, C. Schulz, Rausch (68.Rama) - Balitsch - Pinto, Djakpa - Rosenthal - Ya Konan (36.Chahed/77.Ernst), Stajner
Hamburger SV: Rost - Boateng (63.Rincón), Rozehnal, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Zé Roberto - Trochowski, Jansen - Elia, Torun (71.Berg)
Tore: 0:1 Jansen (15.), 1:1 Ya Konan (28.), 1:2 Elia (44.)
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster Sarmsheim)
Zuschauer: 49.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Balitsch, Schulz / Rozehnal, Trochowski, Torun, Elia, Berg
Gelb-Rote Karten: - / -
Rote Karten: - / -
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